psychiatrische Diagnosen töten

http://neurologie-psychiatrie.uk-koeln.de/psychiatrie-und-psychotherapie/aktuelles/weissenau-programm-web.pdf

Psychiatrische Diagnosen töten

Presseerklärung und Flugblatt des LPE NRW e.V.

anlässlich des 17. Weißenauer Schizophrenie-Symposiums

Wie immer, wenn sich biologistische Psychiater treffen, ist das von ihnen angerichtete Unheil kein Thema.

Wie immer, wenn sich biologistische Psychiater treffen, sind die Schäden durch Neuroleptika und andere Psychopharmaka kein Thema.

Wie immer, wenn sich biologistische Psychiater treffen, ist die nicht vorhandene Grundlage der psychiatrischen „Wissenschaft“ kein Thema.

Wie immer, wenn sich biologistische Psychiater treffen, ist der Hauptprofiteur ihrer Machenschaften, die Pharmaindustrie, mit von der Partie.

Einige Fakten gefällig?

a) Lebensverkürzung

Die Lebenserwartung psychiatrie-erfahrener Menschen ist in Folge der hemmungslosen Verschreibung von Psychopharmaka drastisch verkürzt. 25-32 Jahren Verlust an Lebenserwartung gegenüber der Durchschnittsbevölkerung ermitteln pharma-unabhängige Studien. Selbst die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) gibt 20-25 Jahre Lebensverkürzung auf Seite 11 unter Punkt 4 ihres Memorandums zu Antipsychotika zu.

25 Jahre verkürzte Lebenserwartung, das ist mehr Un­terschied in der Lebenserwartung als zwischen Bürgern Deutschlands (78) und des Sudans (58). Dort beträgt der Unterschied laut dem 2005er Fischer-Weltalmanach 20 Jahre. In Bangladesh beträgt die Lebenserwartung übrigens 62 Jahre. Wer also als Bürger der ersten Welt dauerhaft in die Hände der Psychiatrie fällt, hat eine schlechtere Lebenserwar­tung als ein Sudanese oder Bangladeshi.

b) bekannte Schadwirkungen von Psychopharmaka

Nur sehr häufige Nebenwirkungen (d.h. bei mehr als 10 % der Konsument/inn/en)

Abilify (Aripiprazol)

Angst 25%, Brechreiz, Erbrechen 12%, extrapyramidale Symptome (= Bewegungsstörungen) 15-26%, Kopfschmerzen 32%, Müdigkeit 9-15%, Schlafstörungen 24%, Somnolenz (= abnorme Schläftigkeit) 9-15%, Übelkeit 14%

Zyprexa (Olanzapin)

Aggressivität bis 15%, Erregungszustand bis 23%, extrapyramidale Symptome (dosisabhängig bis 19%), Gewichtszunahme – um 7% und mehr vom Ausgangswert (17% bzw. 40% bei 1,5- bzw. 12-monatiger Einnahme), Hyperprolaktinämie (= ), Kopfschmerzen bis 17%, Müdigkeit dosisabhängig bis 39%, Mundtrockenheit bis 13%, Nervosität 15%, Obstipation (= Verstopfung) dosisabhängig bis 15%, Schwächezustand bis 20%, Schwindel dosisabhängig bis 17%, Somnolenz (= abnorme Schläfrigkeit) bis 39%.

Risperdal (Risperidon)

Angst bis 20%, extrapyramidale Symptome (= Bewegungsstörungen) 17%, nach Hochdosierungen 34%, Kopfschmerzen bis 14%, Müdigkeit bis 41%, Obstipation bis 13%, Schlafstörungen – mit Schlaflosigkeit bis 26%, verlängerter 1% oder verkürzter Schlafdauer

Usw. über zig Seiten fortsetzbar. Quelle Datenbank des Arzneitelegramms.

c) keine wissenschaftliche Grundlage vorhanden

Warum es keine „psychischen Krankheiten“: gibt, sondern nur seelisches Leid.

Eine Krankheit muss durch einen physikalischen, chemischen oder biologischen Test nachgewiesen werden können. Bakterien, Viren, Antikörper, zu hoher Blutzucker, zu viel oder zu wenig Blutkörperchen.

Bei allen psychischen Krankheiten gibt es keine Tests. Die bunten Bildchen (Aufnahmen per Computertomogramm) in den Illustrierten zeigen nicht gesunde und schizophrene Gehirne, sondern Gehirne mit und ohne Psychopharmakakonsum.

Noch einmal, es gibt keine Tests. Keinen Schizophrenie-Test, keinen Depressionstest, keinen Test auf bipolare Störungen.

Tests per Fragebogen sind nicht ausreichend, denn es sind ja angeblich Stoffwechselstörungen, also medizinisch begründete „Phänomene“. Mit Fragebogen-Tests kann man nur sozial begründeten „Phänomenen“ nachspüren.

d) die Psychiatrie ist Kostgänger der Pharmaindustrie

Die biologische Psychiatrie, welche 95% der Lehrstühle besetzt und die absolut vorherrschende Lehrmeinung ist, hängt zu 100% am Tropf der Pharmaindustrie.

Das ist inzwischen Zeitungs- und Illustriertenwissen.

e) Kritiker des Schizophrenie-Konzepts werden kalt gestellt

Siehe z.B. die gestrige TAZ oder http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/der-verhinderte-professor-1/

f) Fazit: Psychiater sind staatlich geschützte Verbrecher

Wir wollen kurzfristig:

Eine Todesfallstatistik während und in den 12 Monaten nach einem Psychiatrieaufenthalt. Die entsprechenden Daten sind bei den Krankenkassen vorhanden.

Sitzwachen bei Fixierungen (= Festbinden am Bett). Dieses Fixieren geschieht oft wochenlang.

Abschaffen der Videoüberwachung in den Psychiatrien (dient der Personaleinsparung).

Keine Neuroleptika im Vorschulalter.

Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW e.V., Wittener Str. 87,

44 789 Bochum, Matthias.Seibt@psychiatrie-erfahrene-nrw.de, http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de, 0234 / 640 5102

V.i.S.d.P.: Matthias Seibt, Landgrafenstr, 16, 44 652 Herne

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Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com http://igelin.blog.de Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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Eine Antwort zu psychiatrische Diagnosen töten

  1. Lisa schreibt:

    Psychiatrische Diagnosen stigmatisieren und grenzen aus. Den Arbeitsämter kommt die Diagnose gelegen, um Langzeitarbeitslose aus der Statistik zu hauen oder in fragwürdige Reha-Maßnahmen zu stecken, wobei die Betroffenen zumindest während dieser Zeit zunächst nicht registriert sind.
    Trotz Versuche über Aufklärungen, Schlagwort Depression, steht die Gesellschaft psychisch Erkrankten weniger integrativ gegenüber. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig und mit purer Aufklärung, nicht signifikant zu verändern.
    Zu tief sitzt die Angst um das nicht wahrhabend wollende Wissen, morgen selber von Krankheit (auch Arbeitslosigkeit) betroffen sein zu können. Der Unterschied der vermeintlich Irren zu den vermeintlich Gesunden ist eben gering.

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