Psychopharmaka – unwirksam und gefährlich

Psychopharmaka – unwirksam und gefährlich

1. June 2010 von Gesundheitsapostel | 3 Kommentare

Alternative Medizin ist immer wieder scharfen Anschuldigungen durch Verfechter der Schulmediziner ausgesetzt: Ihre Wirkung sei nicht bewiesen, alles nur Aberglaube und Betrug. Das allerdings gilt vielmehr für viele Medikamente in der Schulmedizin – vor allem Psychopharmaka.
Psychopharmaka – Nicht besser als Placebos?

Heiß umkämpft sind die Psychopharmaka – ein Milliardenmarkt, der sich gegen immer mehr Selbsthilfe-Seminare und Therapieangebote durchsetzten muss. Für Furore sorgte Anfang des Jahres eine amerikanische Meta-Studie, die nachwies, dass die häufigsten Antidepressiva in den meisten Fällen nicht besser Wirken als ein Placebo – eine Schlagzeile die erstaunlicherweise bis in die Newsweek schaffte.

Passend zur Debatte erschien das Buch “Anatomy of an Epidemic” von Robert Whitaker – die erste umfassende Meta-Analyse der Langzeit-Wirkungen von Psychopharmaka. Der Autor kommt darin zu Schlüssen, die der Industrie nicht schmecken werden: Schizophrenie-Patienten beispielweise geht es offenbar viel besser ohne Medikamente als mit, und ADHS-Medikamente haben nicht nur keine erwiesene Wirkung, sondern scheinen später auch zu biopolaren Störungen zu führen. Und dergleichen Beispiele gibt es viele.

Whitakers Motivation zu diesem schwierigen Buch ergab sich aus einer einfachen Beobachtung:

“Wenn unsere Medikamente zur Prävention psychischer Erkrankungen so wirksam sind, dachte ich mir, warum sind so viele Menschen nicht mal fähig zu arbeiten? Ich dachte, wir sollten mal auf die langfristigen Ergebnisse schauen und uns fragen: Was zeigen die Beweise? Gibt es eine langfristige Verbesserung oder nicht?”, so der Autor im Interview mit salon.

Die erfundene Pandemie

MedikamenteSeine Ergebnisse zeigen, dass sich alles im Gegenteil sogar noch drastich verschlimmert hat – und dass die Pharmakonzerne dies auch wissen. Aber der Markt ist zu lukrativ, um aufgegeben zu werden. Ein Markt, der laut Whitaker von der Pharmaindustrie und den zugehörigen Psychiatern überhaupt erst erfunden wurde, als die Psychotherapie in den 1970ern immer mehr Verbreitung fand.

“Die Psychiatrie sah sich mit diesen anderen Therapeuten in einem Wettbewerb um die Patienten und in den späten 1970er Jahren realisierte das Feld, das ihr einziger Vorteil auf dem Markt ihre Verschreibungs-Macht war. Daher versuchte das Feld ganz bewusst, eine öffentliche Geschichte zu erzählen, welche die Nutzung ihrer Medikamente unterstützen würde und schuf das “medizinische Modell” der psychiatrischen Erkrankungen.”

Das soll nicht heißen, dass Psychopharmaka keine Wirkungen haben. Antidepressiva haben bei schweren Depressionen nachweislich Wirkung – ob sie allerdings helfen, ist eine ganz andere Frage. Whitaker zeichnet in seinem Buch nach, dass Menschen, die ihre Depressionen nicht medikamentös behandeln, zumeist gesunden, während jene, die Antidepressiva nehmen, zwar kurzfristig Linderung durch das Medikament erfahren, dafür aber oft ihr Leben lang chronische Depressionen haben.

Ein weiterer Schachzug für die Verbreitung der Medikamente bestand darin, ganz gewöhnliche Charakterschwächen zu medikamentierbaren Krankheiten zu erklären. Zahlreiche Krankheiten wurden regelrecht erfunden, damit man Medikamente dagegen entwickeln konnte.

“Es gibt einen eingebauten wirtschaftlichen Anreiz, psychische Erkrankungen so beliebig wie möglich zu definieren und normale, unangenehme Gefühle oder Verhaltensweisen, die manche Menschen nicht mögen zu finden und sie als psychische Erkrankung zu bezeichnen.”

Die Erfindung neuer Krankheiten hört nicht auf und ist heute auf einem Stand angekommen, der Besorgniserregend ist: Es scheint langsam, als ob jede Äußerung von Emotionen, Unzufriedenheit oder stark individuellem Verhalten eine psychische Störung ist.

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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