Demo gegen die Menschenverachtenden Praktiken der Psychiatrie

3200 Psychiater tagen in Riem, 700 Menschenrechts-aktivisten protestieren in der Innenstadt!

München, 26. Februar 2010

Samstag 13:45 – 14:50 Uhr – Demo durch die Münchner Innenstadt:
Am Samstag, den 27.2.2010, ziehen mehr als 700 Menschenrechtsverfechter aus ganz Europa um 14:00 Uhr vom Geschwister-Scholl-Platz (Universität) durch die Innenstadt und demonstrieren gegen unmenschliche psychiatrische Praktiken wie tödliche Psychodrogen, Elektroschocks, Zwangsbehandlungen und Fesselungen. Mittlerweile warnen Arzneimittelbehörden auf der ganzen Welt und auch in Deutschland vor den Gefahren von Psychopharmaka. Mit Sprüchen wie „Psychopillen zerstören Lebenswillen“ und „Psychiatrie – Scharlatanerie“ ziehen die Menschenrechtsverfechter durch die Ludwigstraße, Brienner Straße über den Königsplatz zur LMU Psychiatrie, Beethovenplatz, für eine Zwischenkundgebung. Dort protestieren sie gegen unwissenschaftliche & unmenschliche Praktiken der Psychiatrie.

14:50 – 15:20 Uhr – Zwischenkundgebung bei der LMU Psychiatrie:
Einen aktuellen Bezug der Zwischenkundgebung bildet der Chef der Münchner LMU Psychiatrie, Prof. H.-J. Möller. Obwohl der Skandalpsychiater immer wieder in die Schlagzeilen gerät und er kürzlich vom Oberlandesgericht München im Zusammenhang mit der Verbreitung eines von ihm verfassten Fern- und Schnellgutachtens wegen Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht zu 15.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt wurde, ist Prof. Möller noch immer Präsident der European Psychiatric Association (EPA), die dieser Tage mit ca. 3.200 Psychiatern in Riem tagt. „Nicht jeder kuscht, wenn Möller pfuscht!“, skandieren die Menschenrechtler. „Wir fordern die Entlassung von Möller als Direktor der LMU Psychiatrie sowie die Einleitung eines Verfahrens zum Entzug der Approbation“, so Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland e.V.

Die KVPM verurteilt Möller auch dafür, dass er einem entscheidenden Vordenker und Wegbereiter von Rassenhygiene und Zwangssterilisation, Emil Kraepelin, ein Denkmal setzt, statt vor dessen menschenverachtender Ideologie zu warnen.

Von Kraepelin stammen die Grundlagen des heutigen Systems der Klassifizierung psychischer Störungen. Kritiker machen Kraepelin auch für die inhumanen Methoden in der deutschen Psychiatrie des 20. Jahrhunderts mit verantwortlich. Auf Kraepelins Betreiben hin wurde 1917 die weltweit erste Forschungseinrichtung für psychiatrische Genetik eingerichtet, die „Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie“. Kraepelin legte seine persönliche unmenschliche Einstellung bereits in dem Werk von 1908 „Zur Entartungsfrage“ und 1918 in dem Werk „Geschlechtliche Verirrungen & Volksvermehrung“ dar. Kraepelin forderte (Zitat): „Ein rücksichtsloses Eingreifen gegen die erbliche Minderwertigkeit, das `Unschädlichmachen´ der psychopathisch Entarteten mit Einschluss der Sterilisation“. Heute weiß jeder, zu welcher Menschenverachtung & Unmenschlichkeit die Ideen „Entartung“ und „Minderwertigkeit“ in der Nazi-Psychiatrie geführt haben.

Trotzdem trägt heute die Bibliothek der LMU Psychiatrie nicht nur Kraepelins Namen. Möller ließ sie sogar für viel Geld wieder so herrichten, wie sie zu Kraepelins Zeiten ausgesehen haben soll. Zudem steht im Treppenhaus eine Büste von Kraepelin und im zweiten Stock befindet sich ein großes Portrait mit seinem Konterfei.
In einer Resolution fordert die KVPM von der European Psychiatric Association (EPA) die vollständige Distanzierung von dem menschenverachtenden Gedankengut Kraepelins sowie die Entfernung sämtlicher Büsten und Zeichen, die an Kraepelin erinnern. Eine Delegation wird zum Gedenken an die unzähligen Opfer der unmenschlichen „rassenhygienischen“ Programme der Nazi-Psychiatrie einen Kranz niederlegen und ihre Forderungen an die LMU Psychiatrie überreichen. Auszug aus der Forderung: „Sämtliche Erinnerungen an einen maßgeblichen Wegbereiter der Rassenhygiene und Zwangssterilisation wie Emil Kraepelin müssen aus der LMU Psychiatrie entfernt und sollten dem geplanten NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz übergeben werden. Dann dient diese Stätte fortan und für alle Zeiten auch als Warnung vor der Unmenschlichkeit der Psychiatrie und ihrer entgleisten ideologischen Wegbereiter wie Kraepelin und schlimmeren Übeltätern in seiner Nachfolge während der Nazi-Zeit.“

16:00 – 20:00 Uhr – Abschlusskundgebung, Videos & Konzert auf dem Marienplatz:
Der Demonstrationszug endet am Marienplatz vor einer großen Bühne, auf der diverse Betroffene zu Wort kommen und musikalische Beiträge von einer Rockband aus Österreich dargeboten werden. An Info-Ständen neben der Bühne werden Unterschriften für Resolutionen zu „Emil Kraepelin“ und „Prof. Möller“ gesammelt.

Ein Psychiatrie-Opfer berichtet, dass sie in der LMU Psychiatrie letztes Jahr während ihrer Schwangerschaft bis kurz vor der Geburt ihrer Zwillinge mit schwersten Psychopharmaka „traktiert“ wurde, obwohl dies für die Babies unberechenbare Folgen hat. Eine Stunde nach der Geburt wurden der Mutter die Neugeborenen entrissen. Sie wurde zurück in die LMU Psychiatrie gebracht und weiter mit Psychodrogen behandelt. Ihre Kaiserschnittnarbe wurde dort jedoch nicht versorgt. Daher musste sie wegen einer Gebärmutterentzündung in die Frauenklinik verlegt werden. Heute kämpft sie immer noch um das Sorgerecht für ihre Zwillinge.

Eine andere Mutter aus Jena berichtet von ihrem 21-jährigen Sohn, der sich nach fünfjährigem Martyrium in verschiedenen psychiatrischen Kliniken im Januar 2010 in der Psychiatrie Mühlhausen völlig verzweifelt das Leben nahm. Die Mutter berichtete, dass der Junge vor der psychiatrischen Behandlung noch nie Selbstmordgedanken gehabt habe. Er sei nur zur Entgiftung von Straßendrogen in Behandlung gekommen. In der Psychiatrie wurde er statt dessen über Jahre hinweg mit persönlichkeitszerstörenden Psychodrogen vollgepumpt und immer wieder wochenlang ans Bett gefesselt.

Die Betroffenen stehen für Presseinterviews zu Verfügung.

Für weitere Informationen:
Bernd Trepping, Tel. 0178 – 613 74 67
Nicola Cramer, Tel: 0178 – 540 47 35

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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