Pressestimmen

Thüringer Allgemeine vom 10.3.2011

Ermittlungen nach Tod im Maßregelvollzug Mühlhausen

(Bildunterschrift: Laut Aussage des Anwaltes Dr. David Schneider Addae Mensah hatte der junge Mann schwer unter den Wirkungen von Medikamenten gelitten und sich immer wieder dagegen zur Wehr gesetzt. Foto: Jörg Koch

Nach dem Tod eines 28jährigen im Maßregelvollzug des Ökumenischen Hainich Klinikums in Mühlhausen ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft. Der Junge Mann war Ende Februar aufgefunden worden.

Mühlhausen: Die Staatsanwaltschaft ging zunächst vom Freitod des jungen Mannes aus, der aus Bad Salzungen stammte. Nun haben dennoch Ermittlungen begonnen, man stehe aber noch ganz am Anfang, sagte3 Ulf Walther, stellvertretender Oberstaatsanwalt der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft gegenüber unserer Zeitung.

Der 28-jährige gelernte Forstwirt hatte am 1. April 2005 mit einem Unfall in Südthüringen für Aufsehen gesorgt. Er hatte einen LKW gestohlen und sich eine dramatische Verfolgungsjagd mit der Poliztei geliefert. Als diese eine Straßensperre mit einem Laster errichten wollte, kam dessen Fahrer ums Leben.

Der Menschenrechtsanwalt Dr. D. Schneider Addea Mensah aus Strasboug klagt nun im Auftrag der Mutter. Die Umstände des Todes ihres Sohnes seien aufzuklären, sagt er. Schon im Januar habe es den Todesfall eines 21.jährigen im Maßregelvollzug des Mühlhäuser Klinikums gegeben. Dieses Verfahren liege nun bei der Thüringer Generalstaatsanwaltschaft. Beide Männer seien jahrelang unter Druck gesetzt, isoliert, körperlich schwer misshandelt und zwangsgespritzt worden, sagt der Anwalt. Er habe unter den schweren Wirkungen der Medikamente gelitten und sich dagegen immer wieder gewehrt. Im Gegenzug habe man ihn gefesselt und gewürgt und monatelang in Isolation gesperrt. Unter anderem sei dem 28 jährigen, als er sich gegen die schweren Medikamente wehrte, die Schulter gebrochen worden. Monatelang wurde er nicht operiert, erst einige Wochen vor seinem Tod. Der Anwalt hat Zweifel, ob sich der gerade erst Operierte so überhaupt selbst strangulieren konnte.
Der Anwalt spricht von Mord, Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung, unterlassener Hilfeleistung. Er hat Anzeige gegen zwei Ärzte des Klinikums, mehrere Pfleger und zwei Richter erstattet. Zudem sei die Amokfahrt des jungen Mannes auf den Einfluss der starken Medikamente zurückzuführen gewesen. Er habe immer wieder versucht, sich diesen zu entziehen, habe dann aber auch unter schweren Entzugserscheinungen gelitten.

Vom Ökumenischen Hainich-Klinikum in Mühlhausen heißt es, man könne in dieser Sache nichts sagen. Der ärztliche Direktor ist derzeit nicht erreichbar. Von einer Anzeige wisse er nichts, sagte am Mittwoch der Chefarzt des Bereiches Forensik, Norbert Boyan gegenüber unserer Zeitung. Er verweist aufs Sozialministerium, Dieses verweist auf das laufende Verfahren und verspricht nur, sich zu kümmern, falls sich Unregelmäßigkeiten herausstellten.
Nach unserer Zeitung vorliegenden Informationen soll es jedoch schon vor Monaten eine Stellungnahme des Klinikums gegeben haben. Dieses hatte der Mutter alle Kontakte zu ihrem Sohn untersagt. Sie behindere die Berhandlung, hieß es und sie sei eigentlich selbst behandlungsbedürftig.

Dem widerspricht Anwalt Schneider Addae Mensah. Die Mutter sei nur eine einfache Frau. Zudem sei dies kein Einzelfall. „Wer einmal in die Fänge deutscher Psychiatreien gelangt ist, wird konsequent zu Grunde gerichtet. Er wird meist so lange mit Psychopharmaka vollgepumpt, bis er verrückt oder gebrochen ist.“ Er sieht ein starkes Interesse der Mediziner und Pharmazeuten an Therapieplätzen und Medikamenten, die ihnen ein einträgliches Einkommen sicherten. Folge sei „grausamer Mord aus Habgier“. Inzwischen soll auch die Krankenkasse desw 28jährigen klagen, die bezweifellt, ob sie die IKosten für die Medikamente tragen muss.

Gez. Angelika Reiser-Fischer/ 10.3.11/TA

Leserbrief von Dr. Hans-Erich Müller, Mühlhausen
„Empört und entsetzt bin ich. Natürlich muss der Staatsanwalt ermitteln, wenn Unklarheiten bleiben. Selbstverständlich steht mir vor Abschluss der Untersuchungen kein Urteil zu, ob von Pflegern und Ärzten schuldhaft gehandelt wurde oder ob sein bedauerlicher Selbstmod eine Folge seiner psychischen Gesundheitsstörung war.
Aber dieses Urteil steht der Autorin ebenso wenig zu. Ihre einsetitige Darstellung ist für mich unerträglich. Ich kenne den Maßregelvollzug in Mühlhausen und habe erfahren, mit welcher Liebe, welchem Ideenreichtum die Mitarbeiter zum Beispiel ein Frühlingsfest ausgestaltet haben.
Die Zeiten, in denen psychisch Erkrankte einfach weggesperrt wurden oder mit drastischen, fragwürdigen Therapien gequält wurden, gehören endgültig der Vergangenheit an. Es gehört eine große Portion Menschenliebe dazu, mit psychisch Kranken zu arbeiten. Natürlich gibt es auch Pro blemfälle, die dem Personal und den Ärzten das Leben zur Hölle machen, und wo man nicht ohne besondere Maßnahmen auskommt. Völlig unakzeptabel aber ist für mich und sicher jeden im Gesundheitswesen Arbeitenden die Vorverurteilung der gesamten deutschen Psychiatrie.
Es wird hier als Tatsache behauptet: „Wer erst in die Fänge der deutschen Psychiatrie gelangt ist, wird konsequent zugrunde gerichtet. Er wird so lange mit Psychopharmaka vollgepumpt, bis er verrückt oder gebrochen ist.“
Ich frage mich, wie eine solche Ungeheuerlichkeit unkommentiert abgedruckt werden konnte. Der Schaden für das Vertrauensverhältnis der psychisch Erkrankten zu den sie aufopferungsvoll Betreuenden ist unabsehbar.
Dr. Hans Erich Müller, Mühlhausen

Leserbrief von Hilka Buchholtz, Erfurt, Psychiaterin
Seit über 30 Jahren bin ich als Psychologin überwiegend in der stationären Psychiatrie tätig. Über den Artikel bin ich entsetzt und traurig. Das hier heraufbeschworene Szenario der deutschen Psychiatrie, inb der man „konsequent zugrunde gerichtet . . . verrückt oder gebrochen“ wird, habe ich nie erlebt. Das Bemühen auch Ihrer Zeitung über psychische Erkrankungen sachlich aufzuklären, wid duch solch einen Artikel zunichte gemacht und bedient verantwortungslos Vorurteile und Ängste der Bevölkerung, Betroffener und iuhrer Angehörigen.
Sicher vormal ist Ihnen nichts vorzuwerfenb, Sie zitieren lediglich Mutmaßungen des Menschenrechtsanwaltes und äußern keine eigene Meinung. Für mich hat der Artikel aber eine stark reißerische und negative meinungsbildende Wirkung.
gez. Hilka Buchholtz Erfurt

Leserbrief Christian Weymann
Ich denke, dass es in Mühlhausen doch nicht mit rchten Dingen zugeht. Und das Gutachten gefälscht werden. Das der Maßregelvollzug Mühlhausen die Menschen misshandeln. Und ich denke, eine Hausduchsuchung wäre mal angebracht.

Leserbrief Winston Smith
„Wer erst in die Fänge der deutschen Psychiatrie gelangt ist, wird konsequent zugrunde gerichtet. Er wird so lange mit Psychopharmaka vollgepumpt, bis er verrückt oder gebrochen ist.“ Dieser Satz trifft die Realität in deutschen Psychiatrien leider zu zu gut. Nun soll die selbe Staatsanwaltschaft ermitteln, die vorher die Anzeigen der Mutter gegen diese Einrichtung abgewimmelt hat, als Holger noch lebte ?
Dr. Müller schreibt davon, dass „Problemfälle“ den Ärzten und Pflegern das Leben zur Hölle machen würden. In der deutschen Zwangspsychiatrie sieht es flächendeckend genau anders herum aus: Den Insassen wird das Leben zur Hölle gemacht. Kein Wunder, dass sich viele das Leben nehmen. Nein – nicht wegen ihrer „Krankheit“, sondern weil sie unter dem Terror , der in solchen Einrichtungen herrscht, zu Grunde gehen.

Leserbrief Aßmann
wer sich im maßregelvollzug befindet wird unter Druck gesetzt, wird bedrängt und genötigt und wenn sich ein patient dem nicht beugt, erfährt er die macht dieser Institution. Es gibt zahlreiche Bundesverfassungsgerichts-Entscheidungen, die dies belegen und genau so ist es unstrittig, dss ein patient, je kränker er ist, umso mehr geld einbringt.

Leserbrief Pastor Klaus Kästner aus Nordhausen wurde bereits in diesem blog veröffentlicht.

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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6 Antworten zu Pressestimmen

  1. Igelin schreibt:

    Dr. Hans Erich Müller aus Mühlhausen, Lt. Internet Orthopädischer Chirurg mit eigener Praxis in Mühlhausen
    Hier Verfasser eines ominösen Leserbriefes.
    Hiermit beantrage ich die Überprüfung der geistigen Zurechnungsfähigikeit dieses Herrn Doktor, weil er bezugnehmend auf die Pressemitteilung über den gewaltsamen Tod meines Sohnes im Maßregelvollzug Mühlhausen antwortet, aufgrund seiner Kenntnis des Maßregelvollzugs (?) habe er erfahren, mit welcher Liebe, welchem Ideenreichtum die Mitarbeiter zum Beispiel ein Frühlingsfest ausgestaltet haben. “
    und dann schreibt er von „aufopferungsvoll Betreuenden“
    Also dieser Doktor Hans Erich Müller sagt uns, es wäre eine liebevolle Betreuung, wenn der Tisch mit dem vergifteten Nahrungsmitteln mit einer Kerze und sauberen Geschirr und Servietten gedeckt ist ?!
    Kein normaler Mensch nennt es liebevoll, wenn er vergiftet wird – oder ?
    Kein normaler Mensch nennt es aufopferungsvolle Betreuung wenn der Betreute nach 6 Jahren tod ist ? oder?

    Oder würden Sie sich durch aufopferungsvolle liebevolle Betreuung töten lassen ?

    Wie ich in dem nichtveröffentlichten Interview sagte, Ärzte und Psychiater benutzen zwar deutsche Wörter wie auch Patienten – aber es ist absolut keine Verständigung möglich – nicht mal ansatzweise.

    Oder wie Holger schrieb: “ die Ärzte sind niemals die Freunde für die Patienten – beide Seiten verfolgen völlig unterschiedliche Ziele“
    Was Psychiater und Ärzte liebevolle aufopferungsvolle Betreuung nennen ist für den Patienten Folter und Misshandlung.
    Wenn Du zum Arzt gehst – nimm Deinen Anwalt mit.

  2. Igelin schreibt:

    zu Leserbrief Psychiaterin Hilka Buchholtz Erfurt
    Ich verstehe ihr Entsetzen schon, wenn durch Veröffentlichungen ihrer psychiatrischen Machenschaften ihr Profit davonschwimmt. Andererseits belügt sie nicht nur ihre Patienten, denen sie nicht existierende psychiatrische Störungen diagnostiziert ohne Beweise sondern auch die Leser des TA, wenn sie behauptet, dass Erfahrungen und Erlebnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen verantwortungslose Vorurteile wären.
    Und dann behauptet sie, dass der Anwalt meines Sohnes lediglich über Mutmaßunngen verfüge und die Aussagen eines Rechtsanwaltes hätte nur eine stark reißerische und negativ meinungsbildende Wirkung.

    Wieviel ihrer Patienten haben ihre Behandlung in 30 jähriger Praxis überlebt und in welchem Zustand und wieviel haben ihre psychiatrische Behandlung nicht überlebt in ihrer stationionären Einrichtung hinter geschlossenen Türen in Erfurt?

    Will diese Dame vielleicht sogar behaupten, der Tod meines Sohnes und vieler anderer nach langjähriger psychiatrischer Behandlung wäre nur eine reißerische und negativ meinungsbildende Wirkung ?

    Und ich muss ehrlich zugeben, wenn ich die Leiche meines Sohnes nicht gesehen hätte würde ich aufrund der regelmäßigen ständigen Lügen dieser Psychiater und ihrem Team nicht glauben, dass Holger tod ist, sondern würde vermuten, dass sie Holger nur in eine andere Einrichtung verschoben hätten um alle Info über seinen Zustand und sein Leben hinter ihren geschlossenen Türen geheim zu halten.

    Auch das wäre kein Einzelfall.

  3. Kampfhund schreibt:

    Der Arzt muss in die Psychatrie und Psychotante auch, den die glauben auch das ein Krieg mit Wattebauschen gewonnen wird.
    ich muss mich wundern wo hat er nur seinen Dr. her

  4. Carsten Erber schreibt:

    Nun, mit Verlaub, es bricht mich an!
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass alle Ärzte (durchweg und ausnahmslos) charakterlose, Geld-und Macht-versessene Sadisten sind! Es gibt hier (bei praktizierenden Ärzten) niemals eine Ausnahme – ausgeschlossen. Ein jeder Mensch, der Medizin studiert, tut dies aus persönlichen Gründen (Macht, Geld, Ansehen). Eine andere Motivation ist hier schon zu Studienbeginn nahe ausgeschlossen. Wenn allerdings hier und da einer dabei ist, der tatsächlich aus Empathie, den Menschen gegenüber, Medizin studiert, so geht er während des Studiums kaputt – spätestens in den ersten Jahren bei Ausübung des Berufes – diese wechseln dann in die Forschung, oder in gänzlich andere Tätigkeiten. Alle die für die Versorgung der Patienten jedoch übrig bleiben, sind – aus humaner Sicht – die reinsten Monster. Durchweg ohne jedes Mitgefühl, im Gegenteil, zumeist von Sadismus geleitet, agieren sie Zeit ihres Lebens in ihrem „Beruf“ in Allmacht den Patienten gegenüber. Die Kaste der Ärzte ist über Jahrhunderte zu dem Machtblock geworden, den es heute Darstellt.

    Anzumerken:
    Bezahlung: Im Akkordlohn – Stück Patient/Stunde
    Kontrollmöglichkeit: Keine
    Qualitätsanspruch: Keiner
    Patientenrechte: Keine (nur als Hohn auf einem Papier)
    Zusätzliche Bezahlungen: „Behandlungen“ div. Arten, sowie durch Pharmakonzerne
    In allen Krankenhäusern werden tagtäglich abertausende Patienten von Ärzten körperlich und/oder geistig Misshandelt.

    Anzumerken: es gibt etwa 7000 bekannte, seltene Erkrankungen. Da diese jedoch nicht in Standards gepackt sind, finden keinerlei Untersuchungen, Forschungen von praktizierenden Ärzten statt. So werden Millionen betroffene Patienten (um die unrentablen Störenfriede zu beseitigen) entweder mit Falschdiagnosen (zumeist dann etwas psychisches (nicht überprüfbar, leicht und schnell zu stellen)) abgespeist, oder zu Simulanten und Hypochondern gestempelt. Nur nach jahrelangen Ärzteodysseen gelingt es dem einen oder anderen Gefolterten, zumeist per Zufall, die Erlösung – eine wirkliche Diagnose – zu erhalten. Oftmals sind die Patienten über Jahre nicht arbeitsfähig und leiden enorm unter Erkrankungen wie SLE, MS, systemische Mastozytose, „Morbus dies und das“ uvm. (eben tausende verschiedene, teils sehr schwere körperliche Erkrankungen), doch erhalten die Patienten (solange sie keine Diagnose haben) keinerlei Atteste über ihre etwaige Arbeitsunfähigkeit – Das Bekunden von Schwerstkranken, dass sie in der Tat nicht arbeiten können würden, wird ungeachtet, bzw. durch herrisches Auftreten des Arztes unterbunden („Sie sind gesund, ihnen fehlt nichts, sie müssen sich keine Sorgen machen, sie sollten eine Psychotherapie machen…usw.“). Dies über Jahre, Jahrzehnte, oder eben bis ins Grab – liebe Leute, die Ihr gesund seid, Ihr seid mitverantwortlich, weil ihr Euch gegen diese Probleme verschließt, mithin die Betroffenen keine Lobby haben und weiterhin in lebendigen KZ’s mitten unter uns dahin-vegetieren, wie es in keinem Buch geschrieben steht.

    Alle praktizierenden Ärzte von heute, sind alle aus der gleichen Charaktere, wie je und wie eben auch in den gewissen Jahren. Und – dank einer (immer noch) interessenlosen Bevölkerung ob deren Handelns – allmächtig gegenüber Patienten.

    Anzumerken: Der Patient kann noch so schwer krank sein, noch so sehr um Hilfe rufen, oder um Atteste bitten, wenn ihm nicht ein Arzt etwas seinen Beschwerden gemäßes diagnostiziert, gilt er weiterhin als voll arbeitsfähig – eben auch dann, wenn er de facto zu 100% arbeitsunfähig ist. Das heißt auch nichts anderes, als dass alle Patienten grundsätzlich vor dem Arzt über ihre eigene Person entrechtet sind – keine Herrschaft über sich selbst haben, sondern der Arzt über sie.
    Es werden „Patientenrechte“ niedergeschrieben um die Patienten vor allem vor Ärzten zu schützen. Diese „Patientenrechte“ werden jedoch von eben diesen Ärzten verfasst. So heißt es auch gleich unter dem 2. Punkt, dass sich keine Dritten in die Belange zwischen Arzt und Patient einmischen dürfen, und dass der Arzt immer(!) völlig frei in seinen Entscheidungen ist.
    Das bedeutet nichts anderes als dass das Patientenrecht Nr. 2 aussagt: Der Arzt hat die uneingeschränkte Macht über den Patienten!
    So ist das Patientenrecht, den Arzt wechseln zu dürfen, ein Hohn sondergleichen. Man höre und staune… stellen Sie sich vor: SIE HABEN DOCH TATSÄCHLICH DAS RECHT DEN ARZT ZU WECHSELN! Sehen Sie? Sie sind berechtigt sich zwischen denen, die über sie in Allmächtigkeit agieren dürfen, zu wählen! So sind sie zwar immer vollkommen rechtlos, können aber von einem KZ-Arzt zum nächsten laufen (dummer Weise wird kein einziger Arzt nach Güte von Behandlungen bezahlt, sondern dafür, dass er möglichst viele pro Stunde abfertigt – ja, s‘ schon dumm, gell?)

    Anzumerken:
    Versuchen Sie bitte nun, sich irgend einen anderen akademischen Beruf auszudenken, bei welchem im Akkord von 7 Minuten pro Fall (im Schnitt – in vielen Praxen und Kliniken handelt es sich um Gespräche im Bereich von 1 Minute) alle Fälle abgewickelt werden.
    Haben Sie es versucht? Und? Ein Anwalt vielleicht? Wie viel Fälle wickelt ein Anwalt – allein – pro Tag so ab? Vom Bankraub, über Familienstreitigkeiten, Patentstreitigkeiten, Verkehrsverstößen und Mord und Totschlag usw. Oder ein Richter? (Vergleichen Sie hier bitte auch einmal die Macht eines Richters mit der Macht von Ärzten). Sie können alle Berufe durchgehen, ob akademisch oder nicht, nirgendwo – außer in der industriellen Akkordarbeit – können solche „Fall-Takte“ erreicht werden – mit dem kleinen Unterschied, dass es für jede kleine beschissene Schraube Qualitätsansprüche gibt und unzählige Kontrollen und Kontrollmöglichkeiten.
    Besonders Anzumerken hierbei: Nichts gilt als vergleichbar komplex als die Wissenschaft des Lebens und der Medizin. Kein Arzt weiß jedoch irgendwas, was von Besonderheit wäre. Alles was ein Arzt weiß, ist wie er Geld verdient und wie unantastbar er in der Mehrheit aller Belange ist – und vor allem wie wehrlos die Patienten sind. Kein gebildeter Mensch, der bei Verstande wäre, würde auf die Idee kommen zu sagen, dass es möglich sei, dass ein Mensch über einen anderen urteilen kann, wie sein Befinden ist. Weder vor 1000 Jahren, noch heute, noch in 1000 Jahren. Um zu wissen, wie sich ein jedweder Mensch gesundheitlich fühlt bräuchte es die Allwissenheit einer uneingeschränkten Gottheit. Und doch halten wir es so, dass wir denen, die wir nicht kontrollieren dürfen, die Allmacht darüber geben, entscheiden zu dürfen, ob jemand gesund oder krank ist.

    Anzumerken:
    Um z.B. eine ggf. vorliegende seltene Erkrankung auszuschließen (am Rande: diese 7000 seltenen Erkrankungen stellen zusammengenommen die 2. größte Erkrankung überhaupt dar…), wäre eine Wochen- bis Monate-lange Forschungsarbeit an und mit dem Patienten nötig.
    Frage: Was denken Sie, welcher Arzt wohl, statt die Flut im Wartezimmer abzuarbeiten und damit Geld zu machen, sich einem solchen Fall zuwendet und dabei noch vom System gestraft wird, indem er dafür nichts verdient, derweil seine Praxis pleite geht? Hm? Was denken Sie da, welcher Arzt das tut? Hm? Und für was? Damit er wenigstens einmal im Leben wirklich Arzt war, bevor er Penner wird? Und aus lauter Mitgefühl, weil ja gerade die mitfühlenden Menschen die tagtägliche Nähe von Leid suchen? (Merke, ein für alle Mal, Sadisten und Machtbesessene suchen die Nähe von schwachen Menschen! Und erst recht, wenn man dafür noch bezahlt wird!).

    Aber was sehe ich immer und immer wieder? Immer wenn mal irgendwo etwas aus den Abgründen der Arzt-Kaste auftaucht, schlagen sich alle die Hände über den Kopf zusammen und begreifen wieder einmal nicht, dass das was da hoch gespühlt wird, Alltag ist und keine Seltenheit. Dann wird immer wieder von „einzelnen schwarzen Schafen“ gesprochen, aber dass doch die überwältigende Mehrheit aller Ärzte nur das beste für ihre Patienten wollen…

    Jedem dummen, tumben Humanoiden, der mir in seiner Affen-gleichen Naivität zu meinem Gehör seine Verblödung als Schaf entblößt und mir zu hören macht, dass doch die Mehrheit der Ärzte so fürsorgliche, ehrenhafte Menschen seien, der möge zuvor schauen, dass er nicht und nie in meine Reichweite komme.

    Mit allerbesten Grüßen, Ihr Lieben; und meinen ganz besonderen Gruß an einen jeden Mediziner da draußen.

    • Jasi schreibt:

      Hallo,
      sehr gutes und wahres Kommentar!
      Danke dafür. Ich muss mich als Patientin seit vielen Jahren in der Medizin traumatisieren lassen (nicht in der Psychiatrie, sondern in anderen Disziplinen) und ich kann noch nicht einmal darüber reden, weil die allermeisten leider an „Wohltäter“ glauben.
      Ich war selbst mal Medizinstudentin und bin ausgestiegen. Die Gewalt die ich in der Medizin erlebt habe und erlebe, ist furchtbar. Sehr traurig alles.

  5. Rosel Zierd schreibt:

    Heute, am 24.4.2012 – also mehr als ein Jahr später ist die Ermittlung wegen Mord und Beihilfe zum Mord noch immer nicht aufgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft weigert sich, den Obduktionsbericht herauszugeben oder dieser ist von der UNI-Klinik Jena noch immer nicht erstellt.
    Die Täter sind noch immer in Amt und Gehalt und foltern, misshandeln und morden weiter. Pille für Pille und Spritze für Spritze – und sie sorgen dafür, dass die Isozelle immer gefüllt ist – weil dies das Doppelte Geld einbringt.
    Die Kassen der Krankheit zahlen kritiklos und kontroll-los weiter – unter Aufsicht der ökumensichen Kirche, die Arbeitgeber und Eigentümer der Klinik ist.

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