Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so dass es das Bild des Weltalls zu fassen vermag. Sir Francis Bacon e

» 18.03.07 07:39 « Antworten · Zitieren · Empfehlen · Melden

Hier ein Fall, sicher nicht der Einzigste dieser Art, wo Pillenverschreibende Mediziner Suchpatienten und Psychotherapie u. Therapeuten quasi kontraproduktiv beeinflussen!

Komplett unter:
http://www.zeit.de/2004/04/M-Sucht_8arzte?page=2

Als Hans S. schließlich in der psychiatrischen Klinik landete, wollte er sich zunächst gar nicht helfen lassen. Die Ärzte schätzten seine Prognose düster ein. Es dauerte Wochen, bis er es schaffte, seinen Körper zu entgiften. Die Entwöhnung von den Medikamenten ist allerdings nur der erste Schritt, Rückfälle sind keine Seltenheit. „Wir sind uns oft verzweifelt, weil unsere Arbeit wie ein Kampf gegen Windmühlen ist“, sagt der behandelnde Psychotherapeut Reinhard Dübgen vom Niedersächsischen Landeskrankenhaus in Lüneburg. Kaum hätten sie jemanden erfolgreich entlassen, würden verantwortungslose Ärzte wieder die Suchtstoffe verschreiben. „Die machen es sich einfach und halten sich mit dem Rezeptblock die quengeligen Patienten vom Leibe.“

Auch Hans S. verfiel nach seiner Therapie erneut den Tabletten. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte er schon den Rechtsanwalt eingeschaltet, um zu beweisen, dass er Opfer ärztlichen Fehlverhaltens ist. Als das Schiedsgericht der norddeutschen Ärztekammern in der Tat seinen Arzt für den Krankheitsverlauf verantwortlich macht, wirkt das Urteil bei Hans S. geradezu therapeutisch.

Oder hier auch Mediziner sind nicht frei von der Suchtproblematik:

http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2005/04-2005-21-aerztesucht-da.htm

Ärzte – Sucht: Gründe für Rückfall an Drogen
Schlüsselwörter: süchtige Ärzte, Rückfall, Drogen, Sucht, Morphin, Heroin, LSD, Arzt, Medikamente, Opioid, Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament.
Warum süchtige Ärzte rückfällig werden

„Ärzte sind wie andere Menschen auch den Verführungen zum Drogenkonsum ausgesetzt. Anders als andere Menschen haben sie aber leichter Zugriff auf die Suchtstoffe, den einige auch zum Missbrauch nutzen. Für die Aufsichtsbehörden stellt sich regelmäßig die Frage, ob medikamentensüchtige Ärzte nach einer erfolgreichen Behandlung wieder ihrem Beruf nachgehen dürfen. Eine Entscheidungshilfe könnte in diesen Fällen eine Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2005; 293: 1453-1460) bieten, die sich mit den Risikofaktoren für einen erneuten Rückfall beschäftigt…
Bei Vorliegen aller drei Risikofaktoren (Missbrauch eines starken Opioids, psychiatrische Begleitdiagnose und positive Familienanamnese ist ein Rückfall sehr wahrscheinlich: HR 13,25 (5,22-33,59). Und wenn es erst einmal zum Rückfall gekommen ist, steigt das Risiko weiterer Suchtphasen: HR 1,69 (1,13-2,53)….“ Mehr im DÄ…

POLITIK – SOZIALES
– IM GESPRÄCH: ELLIS HUBER –
„Sprachrohr der Pharmalobby“
Der Präsident der Berliner Ärztekammer kritisiert die Politik des Bonner Gesundheitsministers und präsentiert eine eigene „Positivliste“
Komplett unter:
http://www.sonntagsblatt.de/1995/ds-33/huber.htm

Suche nach Tablettensüchtigen: Barmer durchforstet Rezepte
In drei Monaten ließ sich ein Berliner Patient von 18 Ärzten 600 Tagesdosen Antidepressiva, massenweise Beruhigungsmittel und starke Schmerzmedikamente verschreiben – insgesamt 45 verschiedene Arzneien. Mengen, die einen Verdacht nahe legen: Der Patient ist medikamentensüchtig. Wie viele Medikamentensüchtige es in Berlin gibt, ist nicht bekannt. Die Drogenbeauftragte des Senats, Elfriede Koller, geht von rund 50000 bis 80000 Menschen aus, die Medikamente in höchst riskanten Mengen konsumieren – 70 Prozent davon Frauen.

Doch jetzt hat sich die Barmer Ersatzkasse um Aufklärung bemüht. Die Krankenkasse hat anhand von Rezeptdaten gezielt nach offenbar medikamentenabhängigen Versicherten gesucht. Dazu hat die Kasse alle Verschreibungen für ihre rund 600000 Versicherten in Berlin und Brandenburg nach Art einer Rasterfahndung überprüft. Die Kriterien: ein Versicherter, der zum Beispiel in einem Quartal mindestens fünf Ärzte aufsuchte. Oder einer, der in drei Monaten mindestens zehn Arzneien verschrieben bekam, die ein hohes Suchtpotenzial haben, Psychopharmaka, Beruhigungs- oder Schmerzmittel. In jedem der vier bisher untersuchten Quartale 2003 stießen die Kassenexperten auf durchschnittlich 35 Personen, bei denen der massive Arzneieinsatz medizinisch nicht nötig war. Die Barmer hat einen Marktanteil von 15 Prozent in Berlin und Brandenburg. Rechnet man diesen Wert hoch, dann wären es Quartal für Quartal etwa 230 gesetzlich Versicherte, die diese Suchtsymptome aufweisen. Selbst Mediziner übersehen oft die Anzeichen der Sucht. Die Barmer hat jetzt 100 Ärzte angeschrieben und auf ihre suchtgefährdeten Patienten hingewiesen. Die Kasse kooperiert dabei mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Außerdem wenden sich Mitarbeiterinnen der Barmer direkt an die auffälligen Versicherten und versuchen, ihnen Hilfe zum Ausstieg zu zeigen, sagt Arzneimittelexpertin Ulrike Faber von der Barmer Ersatzkasse. Ingo Bach

Hilfe für Medikamentenabhängige bietet die Selbsthilfegruppe Sekis unter Telefon 892 66 02 oder im Internet unter http://www.sekis.de

Mehr zum Thema:

Hilfe für Medikamentensüchtige
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/22.06.2004/1200091.asp

Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so dass es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.
Sir Francis Bacon
englischer Philosoph und Lordkanzler

Zuletzt bearbeitet: 18.03.07 07:48 von mama2

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Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com http://igelin.blog.de Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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