Thüringer Allgemeine vom 28.4.2011

Im Maßregelvollzug in Mühlhausen starben zwei junge Männer

Wie eine Festung ist der Maßregelvollzug in Mühlhausen gesichert, mit Stacheldraht und Überwachungskameras. Rund 100 Männer sind hier untergebracht. Die Person auf dem Foto steht in keinem Zusammenhang mit Holger Z. Foto: Sascha Fromm

Immer wieder wurde Holger Z. in Psychiatrien behandelt. Doch er wollte die Medikamente nicht. Er wehrte sich, seine Persönlichkeit veränderte sich. Schließlich stahl er einen Lkw, lieferte der Polizei eine Verfolgungsjagd. Dabei starb ein Mensch. Holger Z. kam in den Maßregelvollzug. Wochen später war er tot – wie zuvor schon ein anderer Insasse.
Mühlhausen/Erfurt. Tür zu. Erst dann nächste Tür auf. Durch den Maßregelvollzug des Ökumenischen Hainich-Klinikums in Mühlhausen kann sich nur bewegen, wer in Begleitung ist und die Spielregeln kennt. Erst muss die Tür hinter einem zu sein, dann erst kann man eine neue öffnen. Es ist eine von drei solchen Einrichtungen in Thüringen. Der Mühlhäuser Maßregelvollzug ist besonders modern, erst seit 2007 in Betrieb. Es gibt eine Turnhalle, Werkstätten, ein Freigelände, eine Bibliothek mit Gedichten von Conrad Ferdinand Meyer und jeder Menge Reiseführer…

„Wir müssen uns für den Luxus hier ja häufig schon rechtfertigen“, sagt Dr. Norbert Bojan, der Chefarzt und Leiter des Maßregelvollzugs. Allerdings, das Haus ist eine Festung. Hoch gesichert, mit Stacheldraht, Schlössern, Sicherheitsschleusen, Kameras. Und doch: Zwei Menschen starben hier binnen eines Jahres, beide waren jung, nicht einmal 30 Jahre.

Wie konnte es passieren? Rund 100 Männer leben hier derzeit. Deutschlandweit hat sich seit 1995 die Zahl der Patienten im Maßregelvollzug mehr als verdoppelt, immer weniger werden entlassen. Die alte Mühlhäuser Einrichtung hatte zuletzt 25 Plätze und 45 Insassen, war also hoffnungslos überbelegt, berichtet Dr. Norbert Bojan, Chefarzt und Leiter des Maßregelvollzugs in Mühlhausen. Freiwillig ist hier niemand. Viele haben schwere Straftaten begangen. Knapp die Hälfte sei mehr oder weniger schuldunfähig, heißt es.

Hier also hat auch Holger Z. gelebt. Manche sind in Mühlhausen noch Teenager, ab 14 Jahre kann man eingewiesen werden, denn dann ist man nach den deutschen Gesetzen strafmündig. Manche machen hier einen Schulabschluss, auch Holger Z. wollte dies. Das Abitur sogar. Schließlich hatte seine große Schwester Mathematik studiert, berichtet seine Mutter. Sie selbst ist Ingenieurökonomin. Vom Abitur allerdings hat man in Mühlhausen Holger Z. abgeraten. Dabei hatte er es am Thüringen-Kolleg bereits angefangen. „Wie soll man auch eine Geisteskrankheit bei einem Abiturienten rechtfertigen“, sagt Frau Z. bitter. Für sie sind bis heute tausend Fragen ungeklärt und vor allem die, wie ihr Sohn starb.

Dr. Norbert Bojan führt durch die Stationen und betont, man sei ein psychiatrisches Krankenhaus und nicht daran interessiert, die Patienten lange hierzubehalten. Was sie hinter diesen Mauern erlebt haben, darüber sprechen sie kaum. Dabei gibt es Ein- und Zweibettzimmer. In einem Aufenthaltsraum steht ein Aquarium, ein ungelenk geschriebener Fütterungsplan liegt daneben und im Flur ist die Bundesliga-Tabelle ausgehängt.

Den Alltag dieser Männer nachzuvollziehen, die halb Häftlinge, halb Patienten sind, ist schwer. Schwer ist dies auch für die Angehörigen zu verstehen, zumal Besuche zwar möglich, aber kompliziert sind.

Frau Z. durfte die letzten Monate ihren Sohn nicht mehr besuchen. Entschieden vom Chefarzt. Doch dieser habe Holger nicht gekannt, sagt Frau Z. Sie habe ihn erstmals nach dem Tod ihres Sohnes kennengelernt.

Viele dieser hier untergebrachten Menschen möchte man als Nachbarn kaum haben. Manche toben, andere reagieren sonderbar, gefährlich, sind schizophren. Einer bettelt den Chefarzt beim Rundgang an: Bitte, bitte, drücken Sie ein Auge zu. Ich will doch Ostern mal raus. . . Manche, heißt es, würden sich den Psychopharmaka verweigern, die sie täglich bekommen sollen. Viele Betroffene berichten von schweren Nebenwirkungen. Auch Holger Z. konnte zum Schluss kaum noch laufen und sprechen, das Stillsitzen fiel ihm immer schwerer.

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat erst dieser Tage mit einem Urteil die medizinische Zwangsbehandlung von Straftätern beschränkt. Ein Mann hatte geklagt, der wegen einer wahnhaften Störung auf Ehefrau und Tochter mit einer Weinflasche eingeschlagen hatte. Im Maßregelvollzug lehnte er die Medikamente ab, die seine Erregungszustände abschwächen sollten, eben wegen der schweren Nebenwirkungen. Die Klinik hatte daraufhin die zwangsweise Behandlung mit Spritzen angekündigt. Klagen blieben erfolglos. Nun gab das Bundesverfassungsgericht dem Mann recht. Die bewusste Entscheidung gegen Psychopharmaka müsse respektiert werden, hieß es, auch wenn dies den Ärzten unvernünftig erscheint.

Vertreten hatte den Mann der Rechtsanwalt David Schneider-Addae-Mensah, der nun auch die Mutter des toten Holger Z. in Thüringen vertritt. Er beklagt im Gespräch mit „Thüringer Allgemeine“, dass es zwei Jahre bis zu dem Urteil vor dem Bundesverfassungsgericht gedauert habe. Wäre es eher gekommen, hätte dies auch ihm genützt, ist er sich sicher. Der Anwalt weiß auch von Abstrafungen, wenn sich Patienten widersetzen. Die Verlegung in die Isolationszelle etwa.

Nein, heißt es im Maßregelvollzug in Mühlhausen, natürlich gebe es keinen Strafenkatalog. Aber Sanktionen räumt man ein. Auf dem Weg durch die Gänge berichtet einer, er sei eigentlich von der anderen Station. Er wäre jetzt hier, denn er habe Mist gebaut und müsse sich jetzt erst mal bessern. Er ist 27 und seit acht Jahren im Maßregelvollzug…

Wie kam es zum Tod von Holger Z.? Mit einem Gang durch ein neues, helles Haus ist dies nicht zu klären. Was das Leben dieser Menschen ausmacht, auch nicht. Es ist schließlich eines hinter verschlossenen Türen, das Menschen teilt in jene mit und ohne Schlüssel, mit und ohne Macht. Mit Abhängigkeiten und Hierarchien. Der Sozialausschuss im Landtag hat sich mit dem mysteriösen Tod hinter Gittern bereits befasst. Allerdings es wurde über die Debatte Stillschweigen vereinbart.

Frau Z. berichtet, mehrere Männer hätten Holger regelmäßig festgehalten, wenn ihm Spritzen injiziert wurden, die er nicht wollte. Sie vermutet, dass dabei etwas schief gegangen ist…

Selbst jedenfalls, sagt sie, hätte sich Holger nie das Leben genommen, schon wegen seiner religiösen Überzeugung nicht.

„Ich kann da nichts entdecken, was wir anders hätten machen müssen oder können“, sagt Chefarzt Bojan. Er hätte mit uns eine größere Chance gehabt. Klären müssen nun die Staatsanwälte, Richter und Experten, was passiert ist. Denn fest steht, Holger Z. ist tot.

27.04.11
Foto-Rundgang: Klinik für Forensische Psychiatrie Mühlhausen
Die Klinik für Forensische Psychiatrie in Mühlhausen hat 80 Plätze, davon 32 im hoch gesicherten Bereich. In dieser Fotostrecke können Sie mit uns zusammen einen Rundgang durch das Gebäude machen.
Mit den folgenden Bildern nimmt Sie unser Fotograf Sascha Fromm mit auf einen Rundgang durch die Klinik für Forensische Psychiatrie in Mühlhausen. Foto: Sascha Fromm

Bildrechte:TA

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27.04.11 / TA
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Angelika Reiser-Fischer / 28.04.11 / TA
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Kommentare
28.04.11 – 21:38
wei
die Frage scheint in der Tat die zu sein um dem Bericht zu folgen ,wie kann das passieren das eine Klage wegen zwangsweiser Behandlung mit Psychopharmaka beim Bundesverfassungsgericht anhängig ist und trotzdem durch die Ärzte weiter Zwangsbehandelt wird ?
28.04.11 – 20:23
mulle
muss schon ein erhabenes gefühl für herrn boyan und seinesgleichen sein über menschen zu verfügen ob sich da nicht eine art sadismus entwickelt die bräuchten vieleicht auch mal ne behandlung der besonderen art was taugt denn ne therapie die auch nach vielen jahren keine erfolge mit sich bringt und trotzdem wird weitergemacht also doch geldschneiderei auf kosten der steuerzahler
28.04.11 – 16:20
krawallo
noch bis in die 80er jahre wurden in deutschen psychiatrien patienten oder täter wie auch immer zu tode gebrügelt gefoltert die ist dokumentiert und steht auser zweifel bitte mal hinter die kullissen schauen und sich nicht blenden lassen von angeblich luxuriösen zimmern es dringt so gut wie nichts nach drausen was da passiert

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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6 Antworten zu Thüringer Allgemeine vom 28.4.2011

  1. Igelin schreibt:

    Der Boyan lügt wenn er seinen Mund auftut – Holger hätte 2009 entlassen werden können – aber er hatte keine Psychopharmaka im Blut – und deshalb wurde er von genau diesen Boyan, der jetzt scheinheilige Auskünfte gibt – wieder zurück in die Aufnahmestation befördert und immer wieder zwangsbehandelt mit Knochenbruch, Isolationshaft und Komaspritzungen bis zum Tod – vor jeder geichtlichen Anhörung !!! Das ist belegt.
    Nur damit er vor Gericht wie ein bekloppter dasteht und es den Richtern leicht fällt, die weitere Inkarnierung zu beschließen.
    Von einem Mörder ist sicher kein Geständnis zu erwarten – für ihn gilt der § 136 a STPO, für seine Schutzbefohlenen verweigert er dies. !!

  2. Igelin schreibt:

    Von diesen immer wieder erlebten Lügen zum eigenen Vorteil und Verleumdungen der Patienten kriegt man das große Kotzen. Auch bei dieser polierten mordernen Fassade.
    Im übrigen spreche ich mit Angehörigen eines anderen Gefolterten dieser Einrichtung, dem ebenfalls beim Fesseln der Schulterknochen gebrochen worden ist, von eben diesen Pflegern . . .
    Dreck – nichts als charakterlichen Dreck findet man bei diesen so scheinheiligen schwafelden Psychiatern und ihrem Team.

  3. AnneKremer schreibt:

    Habe hier einen Link dazu gefunden, Thüringer Landeszeitung in Kooperation mit Thüringer Allgemeine und Ostthüringer Zeitung:
    http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Im-Massregelvollzug-in-Muehlhausen-starben-zwei-junge-Maenner-1749132662

    Liebe Grüße Anne

  4. Igelin schreibt:

    29.04.11 – 13:37
    proLiberdate
    Sehr geehrte Angelika Reiser-Fischer / 28.04.11 / TA, bitte beachten Sie: Das Bundesverfassungsgericht hat die Zwangsbehandlung mit Psychopharmaka nicht beschränkt, sondern für unvereinbar mit deutschen Rechtsgrundsätzen angesehen. (Nichtsdestotrotz kann der Gesetzgeber ein Interesse daran haben, dass einer schneller entlassen werden kann. Dann kann gegenbenenfalls bei Einhaltung strenger Kriterien „Zwangsbehandlung“ -mit Nicht-Psychopharmaka! -verfassungskonform sein.) Liebe Leute (Kommentatoren), es hilft doch nicht, alles Mögliche durcheinander zu mischen. Psychopharmaka (im Organismus eines „Täters“) schützen kein (potentielles) Opfer. Sie lähmen Nerven und Muskulatur des Betroffenen, haben irreversible und lebensbedrohliche Nebenwirkungen und greifen ins Erinnerungs-Bewußtsein ein. Sie sind keine heilenden Medikamente, das ist in Fachkreisen unumstritten. Siehe hierzu die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 2 BvR 882/09. Die Art und Weise, wie hier am 28.04.2011 in der Thüringer Allgemeinen berichtet wird, ist der sachlichen Information der Bevölkerung wenig dienlich. Soweit ich den Fall einschätzen kann, hätte zumindest geprüft werden müssen, ob nicht die Polizei den (getöteten) LKW-Fahrer erst in Gefahr gebracht haben könnte, was dann einen schicksalhaften Verlauf genommen hat. —————– 2011-04-27 @ 13:56:27 Psychopharmaka ungeeignet für staatlich-legitime Resozialisierung — Das kommt in der jüngsten Entscheidung sehr deutlich zu Ausdruck. !!Am Überwiegen des Nutzens wird es „regelmäßig“ fehlen!!! Absatz 61 „cc) Über die Erfordernisse der Geeignetheit und Erforderlichkeit hinaus ist Voraussetzung für die Rechtfertigungsfähigkeit einer Zwangsbehandlung, dass sie für den Betroffenen nicht mit Belastungen verbunden ist, die außer Verhältnis zu dem erwartbaren Nutzen stehen. Die Angemessenheit ist nur gewahrt, wenn, unter Berücksichtigung der jeweiligen Wahrscheinlichkeiten, der zu erwartende Nutzen der Behandlung den möglichen Schaden der Nichtbehandlung überwiegt. Im Hinblick auf die bestehenden Prognoseunsicherheiten und sonstigen methodischen Schwierigkeiten des hierfür erforderlichen Vergleichs trifft es die grundrechtlichen Anforderungen, wenn in medizinischen Fachkreisen ein deutlich feststellbares Überwiegen des Nutzens gefordert wird (vgl. SAMW, a.a.O., S. 7; Garlipp, BtPrax 2009, S. 55 ; s. auch Maio, in: Rössler/Hoff, a.a.O., S. 145 ). Daran wird es bei einer auf das Vollzugsziel gerichteten Zwangsbehandlung regelmäßig fehlen, wenn die Behandlung mit mehr als einem vernachlässigbaren Restrisiko irreversibler Gesundheitsschäden verbunden ist (vgl. Garlipp, BtPrax 2009, S. 55 ; für die Unvereinbarkeit irreversibler Eingriffe mit der UN-Behindertenrechtskonvention Aichele/von Bernstorff, BTPrax 2010, S. 199 ; Böhm, BtPrax 2009, S. 218 ).“ –2 BvR 882/09–

  5. Anonymous schreibt:

    meine Überzeugung:

    In dem Artikel in der TA äußert der Boyan, dass es in dem schönen neuen Gebäude so fein sauber ist und sie so schöne Stühle haben – er versteht deshalb nicht, warum Holger sterben musste. Mit ihm wäre es doch so gut gelaufen.
    Er wüßte nicht, was er falsch gemacht hätte . . .

    Irgendwie ist dieser Kerl wirklich nicht klar im Oberstübchen. Das ist keine Masche – der ist echt bekloppt.

    Beantragen Sie am Besten die Überprüfung seines geistigen Zustandes und seine Zurechnungsfähigkeit. Und dann Berufsverbot.

  6. Igelin schreibt:

    Den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zu lesen und zu verstehen ist bestimmt viel zu kompliziert und schwierig für Boyan, Werneburg und Adler und noch mehr für die Pfleger mit ihrem begrenzten und schwafeligen Wortschatz. Immerhin kennt da drin auch kein Pfleger die Menschenrechtskonvention und Behindertenkonvention – die kennen nur ihren Kontostand.

    Auch hier in dem Interwiev mit der Journalistin begreift Boyan nicht seine Verantwortung für alle Misshandlungen, Gehirnzerstörungen, Morde und Selbstmorde . . .

    Er freut sich an dem schönen neuen Gebäude mit den vielen Schlüsseln – das gibt ihm das Gefühl der Wichtigkeit.

    Oh – bitte nicht vergessen die begrenzten Fähigkeiten des Oberkirchenrates der evangelischen Diakonie, die als Eigentümer und Träger der Klinik fungieren und damit Arbeitgeber sind : er kann nicht mal Beschwerde-Mail lesen – das sei ihm zu schwierig – hat er mir gesagt – wie könnte er dann so einen sehr viel schwierigeren Wortlaut eines Bundesverfassungsbeschlusses lesen und verstehen ?

    Also wird alles beim Alten bleiben – immerhin haben sie ja einer ausgezeichnete und bewährte Lügnerin in ihren Reihen – die macht das schon . . .

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