Bericht vom 22.11.09 an Richter Funke d. LG Mühlhausen

Sehr geehrter Herr Funke,
heute ist also wieder ein Wochenende vorbei,.
An einem Wochenende erlebt man sehr genau, welche Pririotäten meine Mitgefanbgenen genau haben. Während die einen (Hauptsächlich Her Tobias Lotz) am liebstgen das ganze Wochenende vor der Spielekonsole verbringen, wollen, sehen die anderen stundenlang fern. Wobei das Niveau leider weit unter meinbem Ansprüchen liegt. Sicher ist es sehr angenehm in einem Film den tristen Alltag vergessen zu können, aber ständig vor der Realität fliehen ? Für mich ist dies keine Alternative . Selbst, wennh es in dieser Realität zu Konflikten kommt. So heute mit Herrn Lotz. Er stichelt schon seit geraumer Zeit und leider hat er eine gewisse Narrenfreiheit, da er zum einen nicht sonderlich helle ist und zum anderen weil er schon seit seiner Kindheit hier in Mühlhausen in der Psychiatrie ist und einige Pfleger ihn noch als Kind kennen.
Herr Lotz hat schon einen anderen Mitgefangenen fast bis zur Weißglut gestichelt , das Problem ist also bekannt.

Ich habe deshalb heute inder Hausversammlung eine klare und deutliche Ansage vor versammelter Mannschaft gemacht:
Mir sind die Beweggründe von Herrn Lotz, mich dauernd herabzuwüdigen durchaus bewußt. Auch wenn er in seiner Kinderzeit misshandelt wurde und scheinbar keine anderen Sprachen ausser Gewalt versteht. So entspriuc ht es nicht meiner Art und meinem demokratischen Grundverständnis, Gewalt anzuwenden, selbst, wenn mich Herr Lotz dazu aufordedrt, ihn zu schlagen. Gewalt erzeugt immer Gegengewalt, Das führt dann zu einer Spirale der Gewalt.

Es wäre die Aufgabe des ÖHK als Ausführende des gerichtlichen Auftrags der „Besserung und Sicherung“ Herrn Lotz über Altenativen zur Gewalt aufzuklären und ihm konkret zu einem Leben ohne Gewalt anzuleiten und zu trainieren.

Die Sicherung ist Top. Die Grenze zwischen USA und Mexiko ist schlechter gesichert als dieser Maßregelvollzug. Doch ändert Einsperren nichts am Verhalten.

Vielleicht kommt sich Herr Boyan als Burgvogt und Veranstalter eines Mittelalterweihnachtsmarktes sehr sozial und fortschrittlich vor, doch lenkt dieses Spektakel nur von den eigentlichen Problemen ab.

In unserer Gesellschaft liegt so einiges im Argen und gerade ich als Straftäter, dem man den Stempel „psychisch krank“ aufgedrückt hat, weiß sehrgut, dass diejenigen, die durch eine Straftat auffallen gute Menchen sind, die leider ihren Platz und ihre erfüllende Rolle in unserer Gesellschaft nicht gefunden hatten.

(die Natur macht das Mädchen zur Frau und die Gesellschaft macht die Jungs zum Mann)

Leider sehen sich viele meiner Kollegen als „Abschaum“ als „Schmuddelkinder“ und verschließen sich dadurch den ungeahnten Möglichkeiten ihres Lebens. Auch wird durch das Verhalten vieler Pfleger dieses Gefühl noch verstärkt als gemildert.

Psychologie ist nicht das Wiederholen gelernter Theorien und das Einpassen der Realität in Schematas, sondern Psychologie soll es dem Menschen ermöglichen, seine Probleme objektiv effekiv lösen zu können um an den Stolpersteinen des Lebens zu wachsen und zu reifen.

Herr Berger (Psychologe) hat mir einmal nach einem Streit gesagt, er hätte das Bedürfnis, mich „schulmeisterlich abzuwatschen“ . Herr deBortelie meinte zu mir, ich brauche kein Buch über Rhetorik, da ich „rhetorich gewandt“ bin.

Meine Mutter hat mir stets alles erklärt und ich bin es gewohnt, Dinge zu hinterfragen. Wie Kant fordert: „Sapreaude! Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen“

Warum unterstellt mir Herr Berger nun, ich wäre „verbal übergriffig“ gewesen. Kann man mit Sprache jemanden angreifen ?
Für nmich ist „verbal übergriffig“ ein Widerspruch in sich.
Sprache ist in Schwingung vesetzte Luft, rein schon physikalisch endet mein Eiunflussbereich am Ohr des Gegenübers.
Sicherlich kann man Dinge sagen, die den Gegenüber beleidigen oder kränken, doch beleidigt man sich durch etwas gesagtes nur selbst, da die Verarbeitung der Schallwellen ja im eigenen Kopf passiert , Die Bedeutungsgebung ist also hauptsächlich Ausdruck der eigenen Befindlichkeit.
„Verbal übergriffig“ ist also folglich kein objektive Tatsachenbescheibung, sondern eine Bewertung
Es ist also zu unterscheiden zwischen dem tatsächlichen vorgefallenem und der Bewertgung der Beteiligten.

Herr Berger also bewertet meine Aussage gegenüber FrauMonique Aschenbrenner als eindeutig negativ. Dies ist vor allem auf unsere angespannte „Beziehung“ zurückzuführen. Da ich ihn und sein Tun kritisch hinterfrage.

Frau Monique Aschenbrenner hingegen als tatsächlich Betroffene bewertet meine Aussage neutral, da sie eine andere Beziehung zu mir hat. Sie ist ja auch nur ein Jahr jünger )
Ich beantrage die Anhörung von Frau Monique Aschenbrenner als Zeugin in diesem Fall und die Sicherstellung meines „Selbstgeinschätzungsplans“ mit der Benotung von Frau Aschenbrenner zum fraglichen Zeitpunkt als Beweismittel.
Herr Berger fühlte sich durch meine im Antragsschreiben vorzeitigen Entlassung angegebenen Begründung gekränkt und enttäuscht.
Sicherlich ist es für ihn einfacher, meine kritische Haltung ihm und der Psychiatrie gegenüber als Folge einer wie auch immer gearteten Krankheit zu sehen, die sich auf Grund der Tabletten-nicht-Einnahme verstärkte als zu akzeptieren, dass seine Arbeit durchaus negative Aspekte hat.

Diese Haltung ist menschlich durchaus nachzuvollziehen. Doch werden dadurch meine elementaren Menschenrechte verletzt.
z.B. das Recht auf Freiheit usw. ich toleriere diese Halung deshalb in keinster Weise.

Auch die Psychiatrie ist kein rechtsfreier Raum, sondern ist eingebunden in unseren Wertesystem . Wenn hier also mithilfe von Diagnosestempeln über Lebensschicksale entschieden wird, so muss die äußerst kritisch hinterfragt werden und mögliche andere Erklärungsmodelle ernsthft in Betracht gezogen werden. sum ergo cogito.
Ich bin, also denke ich – frei nach Descartes.

Ich habe diesem Brief einen Ausschnitt aus der heutigen Tageszeitung beigelegt, in dem ich einen Fall aus Belgien sehr drastuisch über die Folgen der Diagnosestempel und Fehldiagnose berichtet wird. Ich bite umn wohlwollende Beachtung.

Mein Wochenende verleif ruhig und neben meinem Gitarrespielen und meinen Runden auf dem Außenhof mit Herrn Holoschowsky nutzte ich die Möglichkeit , erste Schritte auf dem Klavier /Keyboard zu tun, die mir aufgrund meiner Notenlesefähigkeit recht leicht fielen.

Ich telefonierte heute auch noch mit Herrn M. Richter, er bat mich um die Notenm zu „alle meine Entchen“ und ich fragte ihn nach der Grundhaltung der Hände am Klavier.

Musik ist also ein Hobby,das verbindet und es macht unverglichlichen Spass zu fachsimpeln unds einen Horizont und Ausdrucksfähigkeiten zu erweitern.

Diese Freude am Lernen gebe ich jetzt auch Mittwochs an Herrn Körner weiter, der mich um Nachhilfe in Englisch bat. Ich hatte ihn schon vor meiner Verlegung auf die Station 4 geholfen wodurch sichseine Noten spürbar verbesserten.

Am Dienstag bekam ich die Korrektur zu meiner Mathe-Einsende-Aufgabe. Ich habe alle Aufgaben richtig und vollständig gelöst. Mit dieser 1,0 ist mein Notendurchschnitt jetzt 1,896. Dieser ERfolg war sehr befriedigend für mich. Gleichzeitig motiviert er mich zu weieren guten Ergebnissen.

Wenn nun das ÖHK behauptet, mein Wunsch, das Abitur zu machen, hätte zu einer Eskalation geführt und würde mich nur belasten, so ist diese Bewertung weit ab von der Realität. Das Lernen fällt mir leicht und macht mir Spass. Gute Ergebnisse, wie diese 1,0 in Mathe fallen mir leicht und kosten mich keine Anstrengungen.

Herr Kapell und Herr Petzold fragten mich Dienstagsmittag, ob ich eine Freundin habe, weil ich nach dem Begegnungszimmer gefragt hätte. Auf Antrag könnte dieses benutzt werden.

Mal ganz davon abgesehen, dass eine Freundin etwas privates ist und ich der Meinung, bin, dass meine Intimsphäre das ÖHK nichts angeht.
Ich finde es schon ziemlich heftig, dss ich zur Benutzung des Begegnungszinmmers einen Antrag stellen muss. Mit welcher Frau ich Liebe mache, geht nur mich und die jenige Frau etwas an., Hier jedoch muss ich so etwas intimes an die breite Öffentlichkeit und Jemanden um Erlaubnis fragen, der dfavon gar nicht betroffen ist und dem das nichts angeht.

Ich sehe darin meine Würde und mein Rcht auf Intimsphäre /Familie verletztl. Dagegen lege ich Widerspruch ein.

Herr M. Richter hat mir in einem Telefonat gesagt, dass zu dem Therapieprogramm im Haus Neubruch auch die körperliche Arbeit zählt, so dass die Fitness wieder hergestellt wird undman wieder die Bestätigung erfährt, etwas leisten zu können.

Herr Richter und ich telefonieren oft miteinander und mir helfen diese Gespräche sehr dabei, mich wieder nach außen zu orientieren.

Obwohl dieser Aufenthalt grob gesehenm, sehr erholsam scheint, so ist er doch belastenbd , da er sehr einschränkt und man vielleicht 4 Wochen Urlaub machen mnöchte, aber keine 4 Jahre.

Mir fehlt die Arbeit und kulturell und sozial sehr viel. Ich will gerne malwieder in das Meininger Theater gehen und ins Tabazer TABBS undFreujnde und Freundinnen und Familie treffen.

Ich verreise sehr gerne mit dem Zug und ich habe mnir zum Ziel gesetzt, nach meiner Entlassung einmnal mit meiner Familie nach Paris zu fahren. Mir liegt die fanzsösische Sprache sehr und diueFranzosen sind mir sehr sympatisch.
Das ist eine Quelle, aus der ich Kraft schöpfe., #
Mühlhausen, den 23.11.09 Holger Zierd, Forstwirt und Abiturient

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com http://igelin.blog.de Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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