Oportumismus

„Nein statt jain“

Hallo R, Landesverband Psychiatrieerfahrene,

Erstmal möchte ich Euch danken, daß ihr Eure Standpunkte so klar formuliert habt. Jetzt weiß wenigstens jeder Euren Standpunkt.

Allerdings kann ich diesen Standpunkt (wie viele andere Mitglieder vermutlich auch) nicht mehr mittragen.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15.4.2011 hat ein für alle mal klargestellt, daß psychiatrische Zwangsbehandlung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, da das Recht auf körperliche Unversehrtheit dadurch verletzt wird. Vorher gab es schon viele ganz ähnliche Urteile.
Die BRD hat diverse, völkerrechtlich bindende Verträge ratifiziert (u.a. Europäische Menschenrechtskonvention, UN-Antifolterkonvention) und wurde in der Vergangenheit mehrfach vor internationalen Gerichtshöfen für eintsprechende Verstöße verurteilt (z.B. Vera Stein).
Bedenkt bitte, daß durch psychiatrische Zwangsbehandlung jährlich alleine in Deutschland tausende Menschen irreversible Gesundheitsschäden erleiden, sterben oder in den Selbstmord getrieben werden.
Ihr habt zwar in Eurer Satzung den Punkt, daß ihr Euch für eine großzügige Entschädigung für Psychiatriegeschädigte einsetzen wollt, aber es kam bisher trotz Eurer scheinbar hervorragenden Kontakte zu Psychiatrie- und Sozialverbänden, Behörden und Politik kein Fortschritt in dieser Richtung zu stande.
Auch die Beschwerdestellen sind eine Ohrfeige für jeden, der sich dort Hilfe erhofft.

Ihr sprecht Euch jetzt klar für Zwang und Gewalt aus.
Auf was ihr damit und mit Euren anderen Forderungen hinarbeitet, ist der therapeutische Staat, wie wir ihn aus dystopischen Zukunftsvisionen wie Schöne Neue Welt oder THX 1138 kennen.
Damit verletzt ihr nicht nur Eure eigene Satzung, sondern bezieht nunmehr auch öffentlich verfassungswidrige Standpunkte und macht Euch damit eventuell sogar strafbar.

Falls ich beim BPE Landesverband Baden-Württemberg noch als Mitglied geführt werden sollte, dann erkläre ich hiermit meinen sofortigen Austritt. Bitte streicht mich auch aus Euren Email- und Postverteilern.
Mfg.
N

Im Flugblatt von Mathias Seibt an den Parteitag der FdP schreibt dieser trotz meiner Berichtigung in der Groups und trotz Bundesverfassungsgerichtsbeschluss, dass er Sitzwachen bei den Gefesselten eingerichtet haben will anstelle von Kamara-Überwachung
Er will die Fessélung und Zwangsbehandlung nicht abschaffen . . .
Warum will der Psychiatrie-ErfahrenenVerband die Zwangsbehandlungen nicht abschaffen ? Aber eine Statistik über die Todesfälle ?

Was ist dieser Matthias Seibt für ein Mensch ?

Sind sie schon so hoffnungslos in ihrer Triologie, in ihrer Zusammenarbeit mit dem psychiatrischen System eingebunden, dass sie blind sind für das Leiden ihrer Mit-Menschen durch eben diese psychiatrische Zwangsbehandlung ?
Oder ist dieser Verband durch Spenden der Politiker und Pharmaindustrie beeinflusst ?

und dass Matthias Seibt eine Statistik will über Todesfälle – wozu auch immer braucht Mathias Seibt eine Statistik ?

Um sich zu ergötzen an den vielen Menschen, denen er nicht geholfen hat, denen er nicht zur Seite stand, denen er nicht richtig geraten hat ?

Was ist dieser Mathias Seibt für ein Mensch und was sind diese Vorstandsmitglieder für Menschen ?

Sehen Sie etwa sogar diese Erklärung der Gesetzwidrigkeit der psychiatrisachen Zwangsbehandlung als Afront gegen ihre freiwillige Annahme der psychiatrische Abwertung und Stigmatisierung und Rentenbewilligung ?

Es gibt nichts schlimmeres als Oportunisten – sie sind Verräter an ihren Mit-Menschen und an sich selbst.

Rosel Zierd

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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4 Antworten zu Oportumismus

  1. AnneKremer schreibt:

    >>Was ist dieser Matthias Seibt für ein Mensch ?

    „Nur 1.100 von uns sind nach 18 Jahren Selbsthilfe im BPE Mitglied. Wären es 6.000 Mitglieder, der BPE könnte sich locker eine/n Angestellte/n leisten.“

    Klicke, um auf lautsprecher28.pdf zuzugreifen

    Er hat sich genau ausgerechnet, wie viele Mitglieder der bpe bräuchte, damit eine Stelle für ihn dabei herumkäme.

    Interessant finde ich auch weiter unten auf der Seite steht als „Förderer“ der Kölner Anlaufstelle der LVR. Über das Wort Förderer kann man nur lachen, „bereits bestochen oder gekauft“ wäre richtiger.

  2. Erkenntnis schreibt:

    Auch der Landesverband psychiatrieerfahrener in Erfurt sowie
    das Ministerium für Soziales Familie und Gesundheit in Erfurt arbeiten nicht im Interesse der Psychiatrieopfer.
    Sie scheinen sich alle nur an den Qualen der Opfer zu amüsieren und lesen vermutlich diese Beschwerden wie einen guten Krimmi. Es ist einfach ekelhaft, sehen zu müssen, das man die Opfer der Psychiatrie alleine läßt. Und für diese o.g. Mitarbeiter zahlt der Staat auch noch viel Geld.
    Also alle Beschwerden an o.g. Institutionen sind verschwendete Zeit. Gebt diesen Leuten kein Futter mehr.
    Wenn sie kein Futter mehr bekommen, dann müssen Planstellen abgebaut werden.

    • Igelin schreibt:

      Die Mitarbeiter des Ministerium sind verpflichtet per Arbeitsvertrag, die Gesetze und damit den Willen der gewählten Abgeordneten auszuführen.
      Die Opfer der Psychiatrie und Forensik können selbst nur die Einhaltung der Gesetze fordern und verlangen.
      Also müssten Regierungs-Angestellte und Psychiatrie-Opfer Partner sein . . .
      Auch der Staats-Anwalt müsste die Einhaltung der Gesetze kontrollieren und per Staatsgewalt durchsetzen gegenüber den privatkapitalistischen Psychiatrie-Betrieben.
      Allein die Erfahrung dokumentiert was ganz anderes.
      Das beginnt schon damit, dass der Maßregelvollzug also die Forensik eine Staatsaufgabe ist und niemals in private Hand übergeben werden darf. Die Kirche /Ökumene als Besitzer der Forensik Mühlhausen ist also ganz sicher nicht legitimiert, Staatsaufgaben zu übernehmen – zumal die Kontrolle durch Angestellte des Sozialministeriums völlig versagt und diese stattdessen auch noch diese privatkapitalistischen Interessen legitimieren und das Opfer opfern. (doppelt)
      Schauen wir dann an, wie die Richter als Staatsgewalt beschließen – ich zitiere den Vorsitzenden des Landgerichtes Mühlhausen, Herr Funke: „aus ärztlichem Gesichtspunkt ist das GrundGesetz nicht wichtig, ausgehebelt, gilt nicht, wird nicht beachtet . . . “
      Ja – nun da brauchen wir auch keine Richter, keine Rechtsanwälte, keine Abgeordneten und keine Angestellte in irgendeinem Ministerium mehr – wir haben ja die Psychiater mit ihren ärztlichen Gesichtspunkten und psychiatrische Therapien – anstatt Recht und Gesetz.
      Die machen das schon . . . die machen alles – die machen alles so, wie sie es gerade lustig sind . . .

      Auf diese Weise kann dieser Staat viel Geld sparen – und seine gesamte Verwaltungsarbeit auf die Psychiater übertragen. Super Lösung. . . .

    • Igelin schreibt:

      Die Mitarbeiter des Ministerium sind verpflichtet per Arbeitsvertrag, die Gesetze und damit den Willen der gewählten Abgeordneten auszuführen.
      Die Opfer der Psychiatrie und Forensik können selbst nur die Einhaltung der Gesetze fordern und verlangen.
      Also müssten Regierungs-Angestellte und Psychiatrie-Opfer Partner sein . . .
      Auch der Staats-Anwalt müsste die Einhaltung der Gesetze kontrollieren und per Staatsgewalt durchsetzen gegenüber den privatkapitalistischen Psychiatrie-Betrieben.
      Allein die Erfahrung dokumentiert was ganz anderes.
      Das beginnt schon damit, dass der Maßregelvollzug also die Forensik eine Staatsaufgabe ist und niemals in private Hand übergeben werden darf. Die Kirche /Ökumene als Besitzer der Forensik Mühlhausen ist also ganz sicher nicht legitimiert, Staatsaufgaben zu übernehmen – zumal die Kontrolle durch Angestellte des Sozialministeriums völlig versagt und diese stattdessen auch noch diese privatkapitalistischen Interessen legitimieren und das Opfer opfern. (doppelt)
      Schauen wir dann an, wie die Richter als Staatsgewalt beschließen – ich zitiere den Vorsitzenden des Landgerichtes Mühlhausen, Herr Funke: „aus ärztlichem Gesichtspunkt ist das GrundGesetz nicht wichtig, ausgehebelt, gilt nicht, wird nicht beachtet . . . “
      Ja – nun da brauchen wir auch keine Richter, keine Rechtsanwälte, keine Abgeordneten und keine Angestellte in irgendeinem Ministerium mehr – wir haben ja die Psychiater mit ihren ärztlichen Gesichtspunkten und psychiatrische Therapien – anstatt Recht und Gesetz.
      Die machen das schon . . . die machen alles – die machen alles so, wie sie es gerade lustig sind . . .

      Auf diese Weise kann dieser Staat viel Geld sparen – und seine gesamte Verwaltungsarbeit auf die Psychiater übertragen. Super Lösung. . . .

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