Selbstmord oder als Zombi dahinvegetieren ?

legale Psycho-Drogen lösen dieses nicht steuerbare Bedürfnis nach dem Tod aus. In allen Beschreibungen der sogenannten Nebenwirkungen der Psychopharmaka, die keine Nebensache sind steht, dass diese Suizidgedanken oder Aggressionen gegen sich und andere auslösen.
Trotzdem werden diese gehirnzerstörenden Gifte unter Billigung und Anordnung der Richter und der Kontrollinstanzen zwangsweise verordnet und gespritzt.

Es ist ganz sicher ein rießiger Unterschied ob ein Mensch im Rollstuhl leben muss oder mit einer sichtbaren Behinderung oder mit zerstörtem Gehirn, sich also zum tierhaften hilflosem Etwas behandelt erleben muss; meist der entsprechenden Verachtung und Überheblichkeit sowie der falschen Freundlichkeit der Hilfskräfte ausgeliefert.

In den Psychiatrien kommt die Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung noch dazu und die physischen Gewalttätigkeiten der Pfleger und Krankenschwestern.

Das wäre aber die Sicht des denkenden Menschen, aber diese medikatierten mit Giften und persönlichkeitsentstellenden Drogen zerstörten Rest-Menschen – niemand weis, was da im Kopf tatsächlich abläuft. Selbst die Erklärungen der Psychiater sind nur Modelle, Theorien, Hypothesen und Beschreibungen der äußeren Aufälligkeiten.

Ich habe erlebt, wie angestrengt Holger versuchte, mich zu verstehen – und ich bin seine Mutter – trotzdem begriff er den Sinn und Bedeutung des gesprochenen Wortes nicht.
Während seine Schwester und ich bitterlich weinten über diesen einst so liebevollen und hochintelligenten jungen Mann, hat Holger selbst nur freundlich gelächelt und in seinem zittern und Rastlosigkeit eine Stelle der Ruhe gesucht. Wir konnten Holger nur durch Berührungen und Umarmungen mitteilen, dass wir für ihn da sind und dass wir ihn nicht verlassen, dass wir ihn lieben so wie immer.

Anlässlich des Freitods von Gunther Sachs diskutierte die Runde bei Frank Plasberg über das Leben und Sterben mit einer schweren Krankheit. Text Foto: Fotomontage news.de (ARD)
Die 15 Talkshowkönige

Aus Angst vor Alzheimer hat Gunter Sachs sich das Leben genommen. Manche finden diesen Schritt mutig, andere unverständlich. War das die Heldentat eines selbstbestimmten Menschen? Oder die feige Flucht aus dem Leben angesichts einer drohenden Krankheit?

Auch bei Hart aber fair sind die Meinungen dazu geteilt. Unter dem Titel Ist Selbstmord besser als Demenz? führte Frank Plasberg durch eine spannende Diskussion über die letzten Fragen des Lebens.

Die Journalistin Inga Griese war mit Gunter Sachs befreundet. Sie zeigt Verständnis für dessen Entscheidung zu einem «eleganten Abschied». «Für mich war das kein Selbstmord, ich nenne es lieber Freitod», sagte sie. Sachs habe stets größten Wert auf Intellekt und Esprit gelegt. Mit Demenz habe er deshalb nicht leben wollen.

Das eigene Leben weggeworfen

Die Gegenposition vertrat die frühere Familienministerin Renate Schmidt: Jeder Mensch habe zwar das Recht, eine solche Entscheidung zu fällen. Dennoch dürfe man sein Leben nicht einfach so wegwerfen, sagt die SPD-Politikerin. Ein Selbstmord zeuge nicht von Mut, sondern eher vom Gegenteil. Zumal Gunter Sachs nicht einmal sicher gewusst habe, ob er wirklich an Alzheimer erkrankt war. Vielleicht hätte er noch viele Jahre vor sich gehabt, meint Schmidt – und das mit einer hohen Lebensqualität.
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Der Theologe und Phoenix-Moderator Stephan Kulle, der nach einem Autounfall mehrere Jahre im Rollstuhl saß, argumentiert aus der Sicht eines gläubigen Katholiken: Ein Selbstmord sei ein «Angriff auf die eigene Lebenswürde». Der Mensch bekomme sein Leben von oben geliehen, und darum dürfe er nicht nach Gutdünken damit Schluss machen.

Eine Relevanz, die über den Einzelfall Gunter Sachs hinausreicht, bekommt die Geschichte durch ihre potenzielle Wirkung auf andere Menschen. Der Arzt Peer Juhnke – Sohn des verstorbenen Entertainers Harald Juhnke – warnt vor einem Werther-Effekt. So wie Goethes liebeskranker Roman-Jüngling einst zahllose Nachahmer in den Freitod trieb, so könnte auch Gunter Sachs zu ähnlichen Taten das Beispiel geben.

Findet Sachs‘ Selbstmord Nachahmer?

«Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten», schreibt Sachs in seinem Abschiedsbrief. Renate Schmidt hält diese Passage für besonders problematisch. Andere könnten daraus den Schluss ziehen, dass ein kranker Mensch automatisch seine Würde verliert. Dass das Leben mit Alzheimer keinen Wert mehr hat und beendet gehört.

Wie sehr solche Fragen auch die Angehörigen beschäftigen, davon erzählt Tilman Jens – der Sohn des demenzkranken Schriftstellers Walter Jens. Zum Thema Sterbehilfe sagt er: «Ich hätte ihn erlöst. Wenn er gesagt hätte, tu es – ich hätte es getan.» Zeitweise habe auch Walter Jens sich den Tod gewünscht, sich dann aber wieder umentschieden. Inzwischen, so berichtet der Sohn, gibt es auch wieder schöne Momente. «Vor ein paar Tagen saß er in der Sonne, hatte einen Hut auf und strahlte.»

Worauf es ankommt, darüber ist sich die Runde einig, das ist ein Leben in Würde – trotz schwerer Krankheit. Bei Walter Jens funktioniert das durch die Rundumversorgung mit Hilfe einer häuslichen Pflegekraft. Das ist die privilegierte Situation einer wohlhabenden Akademikerfamilie, wie Tilman Jens zugibt. Doch auch in sogenannten Demenz-WGs, das zeigt ein Einspielfilm, können die Patienten ein würdevolles und wohl auch glückliches Leben führen.

Renate Schmidt hofft darauf, dass solche Beispiele den Betroffenen die Angst vor der Krankheit nehmen. Und dass Verzweiflungstaten wie die von Gunter Sachs die Ausnahme bleiben.

Bestes Zitat: «Vielleicht ist nicht die Krankheit entwürdigend, sondern der Umgang in der Gesellschaft mit dieser Krankheit.» (Renate Schmidt)

bas/wam/ivb/news.de

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com http://igelin.blog.de Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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