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Politik: Recht & Co.
Richter und Geisteskranke
13.08.2009 09:09:59 eingesandt von Pater Lingen für OnlineZeitung 24.de

Am 12.08.2009 benachrichtigte Claus Plantiko verschiedene Mitteilungsempfänger über den Fortgang seines Verfahrens nach Entzug seiner anwaltlichen Zulassung (Amtsgericht Koblenz, 2010 Js 56233/06.31 Ds). Ein Thema dabei ist die bekannte Tatsache, dass Plantiko von zahlreichen sehr hochgestellten Justizpersönlichkeiten, darunter mehrere Richter vom Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof, als „vermutlich geisteskrank“ bezeichnet wurde.

Außerdem gibt es zu Plantiko noch sieben Gutachten von Neuro- und Psychologen, Psychiatern und Fachärzten; diese wiederum konnten bei Plantiko kein Anzeichen einer Geisteskrankheit feststellen. Das führt zur Frage: Wenn die Richter sowieso gegen jedes Gutachten entscheiden können, und das obendrein in Gebieten, in denen sie gar keine Ausbildung haben – wozu wird dem Justizopfer dann überhaupt noch der sehr erhebliche Zeit- und Kostenaufwand für Fachgutachten aufgebürdet?

Nun, dafür gibt es mehrere Gründe. Bereits die Vernichtung von Geld und ungleich viel kostbarerer Zeit des Opfers für diese Gutachten sind eigentlich schon Grund genug. Zudem kann es durchaus als demütigend empfunden werden, wenn man sich von einem Psycho-Gutachter begutachten lassen muss; die größte Demütigung besteht dann allerdings darin, dass sämtliche Fachgutachten eh einfach ignoriert werden. Die unbeugsame Stärke der BRD-Justiz findet hier ihren schönsten Ausdruck.

Sicherlich, es gibt äußerst bekannte Psychiatrie-Kritiker, z.B. die „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM)“. Die KVPM allerdings wurde von „Mitgliedern der Scientology Kirche“ gegründet. Daraus folgt zwar nicht zwingend, dass jegliche Psychiatrie-Kritik falsch sein muss; aber es reicht trotzdem nicht aus, an die Stelle einer falschen Ideologie einfach eine andere falsche Ideologie zu setzen.

Dreh- und Angelpunkt für die Diagnose bleiben objektive Normen, welche Handlungen naturwidrig, krankhaft sind.
Und genau diese Normen werden in solchen Richterentscheidungen wie im Falle Plantikos ganz bewusst missachtet. „Geisteskrank“, „paranoid“, „persönlichkeitsgestört“ usw. ist dann eben der, der nicht dem „Mainstream“ folgt – wobei „Mainstream“ noch nicht einmal das sein muss, was tatsächlich die breite, ungebildete und manipulierte Masse für richtig hält, sondern schlichtweg das, was vielleicht nur ein einziger Richter als „richtig“ deklariert hat; es ist dann – im schlimmsten Sinne des Wortes – eine „herrschende Meinung“, so wandelbar diese auch sein mag.

Übrigens kann der Verf. das Schicksal Plantikos und anderer Justizopfer auch insofern nachvollziehen, als er selbst ähnliches erlebt hat. Der Verf. ist nämlich trotz zahlreicher „Verurteilungen“ nicht bereit, auf seinen Titel „römisch-katholischer Priester“ zu verzichten: Er hat beides unwiderlegbar bewiesen: 1. dass er römisch-katholisch ist (vollumfängliches Bekenntnis der römisch-katholischen Glaubenslehre; dementsprechend Ablehnung des sog. „Zweiten Vatikanischen Konzils“ (V2) und überhaupt der V2-Gruppe); 2. dass er Priester ist (Weihe in einer gültigen Weihelinie (Sukzession)). Die Gegenseite wiederum, speziell die V2-Gruppe mitsamt ihren Helfern, verzichtet komplett darauf, diese Beweise zu entkräften oder gar zu widerlegen – ganz im Gegenteil: Die Gültigkeit der Priesterweihe ist auch seitens der V2-Gruppe endgültig anerkannt. Die Gegenseite kann sich also lediglich auf die bewiesenermaßen absolut falsche Behauptung stützen, die V2-Gruppe sei die katholische Kirche, und allein basierend auf dieser klaren Falschaussage wird die Katholizität des Verf. geleugnet. Um den Verf. trotzdem irgendwie ausmerzen zu können, versuchte „Amtsgericht Dorsten“, den Verf. zu entmündigen, und bestellte dazu Mihail Kivi als Psycho-Gutachter. Kivi diagnostizierte allerdings nach langer „Untersuchung“ des Verf., bei diesem „lassen sich keine sicheren Hinweise eruieren oder wahrscheinlich machen, dass bei ihm eine paranoide Persönlichkeitsstörung vorliegt.“ Das bewahrte den Verf. zwar immerhin vor jeglicher „Betreuung“, aber trotz allem behauptete „Amtsgericht Dorsten“ dann in vollendeter Schizophrenie endgültig, dass beim Verf. eine „paranoide Persönlichkeitsstörung“ vorliegt. Soviel zur Vertrauenswürdigkeit der Psycho-Justiz.

Es wäre allerdings falsch, vor dieser notorischen schizophrenen Willkür der BRD-Richter einfach zu kapitulieren; insofern ist auch Plantikos Kampf ums Recht zu begrüßen und ggf. zu unterstützen.

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!

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Kommentare
am 13.08.2009 12:20:03 (79.227.81.xxx) Link Kommentar melden
Aus der Distanz heraus kann ich nur den Kopf schütteln!
am 13.08.2009 18:21:25 (88.68.114.xxx) Link Kommentar melden
Na ja, wenn das schon hier zitiert wird…
….behauptete „Amtsgericht Dorsten“ …, dass beim Verf. eine „paranoide Persönlichkeitsstörung“ vorliegt….
Grin Muß man das denn für so abwegig halten?
am 13.08.2009 19:03:58 (88.77.238.xxx) Link Kommentar melden
Die herrschende Psychiatrie ist keine Wissenschaft, d.h., sie baut nicht auf validen (gültigen) Feststellungen. erfüllt mithin nicht die Anforderungen der Wissenschaftstheorie, der Mutter aller Wissenschaften.

Laien können sich das so vorstellen: Würden Psychiater anhand wissenschaftlich gültiger Erkenntnisse und Methoden vorgehen, so müssten verschiedene Psychiater unabhängig voneinander bei ein und dem selben Patienten zu ein und dem selben Ergebnis kommen. Das entspricht, wie alle wissen, aber nicht der Realität: Sehr oft kommen unterschiedliche Psychiater zu völlig unterschieclichen Ergebnissen bei ein und der selben Person.

Das hat tatsächlich den Grund schon in einer faulen Basis: Nicht auf wissenschaftstheoretisch gültigen Erkenntnissen, sondern auf sog. Dogmen/Lehrmeinungen baut man. Diese Lehrmeinungen mögen mehr oder weniger plausibel erscheinen, wissenschaftlich „richtig“ sind sie alle nicht.

Auch gibt es eben unterschiedliche Schulen, die zum Teil sehr unterschiedliche Meinungen vertreten. Das ist so, als ob Brückenkonstrukteure sich nicht einigen könnten, welche Stärke die Stützpfeiler haben müssten!

So gibt es auch kein einziges (!) sicheres Verfahren, mit dem sich etwas feststellen ließe.

Tatsächlich wird die Psychiatrie systematisch als Fortsetzung der Inquisition missbraucht: Hatte man es früher mit politisch unliebsamen Personen zu tun, denen man strafrechtlich nichts anhöngen konnte, dann erklärte man sie zu Ketzern oder beschudligte sie des Bundes mit dem Teufel.

Heute erklärt man sie für geisteskrank und sperrt sie weg. So sind die Verhältnisse in „unserer“ „Demokratie“ und „unserem“ „Rechtsstaat“

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Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com http://igelin.blog.de Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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3 Antworten zu OnlineZeitung24.

  1. Anonymous schreibt:

    Ich kenne einen Psychiater, welcher in Jena wohnt (Ernst Häckel Platz 1), der mich auch mit Diagnosen belegte, welche ich nicht hatte. Zum Beispiel: aufgepropfte Schizophrenie (diese Krankheit gibt es gar nicht)
    Jetzt soll dieser Psychiater ein Fernstudium zum Gerichtsgutachter machen. Da wissen wir doch woher diese Gutachten kommen. Von psychisch kranken Psychiatern, welche Krankheiten erfinden die es in Wirklichkeit nicht gibt oder dem Patienten einfach eine Diagnose stellen, damit er die Drogen verkaufen kann um sich dann einen teuren schwarzen Mercedes leisten zu können. Ich wäre dafür, das Richter, welche über solche Fälle entscheiden, ein Studium absolvieren sollten im Fach Psychologie. Und die Gutachter sollten endlich aufhören nach Aktenlage zu urteilen. Es müßte verboten werden, das die Akten des Patienten an den Gutachter gehen. Denn dieser soll ja nach
    tatsächlichem Befinden des Patienten urteilen, also unvoreingenommen. Solange sich hier nichts ändert, werden sie munter weiter Menschenleben vernichten.

    • Kray schreibt:

      Klar doch – dieser Psychiater hat Dir eine Schizophrenie aufgepfopft – eine Störung, die Du gar nicht hast.
      Also war er doch ehrlich – allerdings muss er selbst behandelt werden und nicht Du – das ist das Schlimme an diesen erfundenen psychiatrischen Störungen oder Krankheiten –
      dieser Drogendael – mit den persönlichkeitszerstörenden, nicht revidierbaren Wirkungen.

      Es wäre auch mal interessant zu erforschen, ob es auch nur eine einzige pschiatrische Diagnose gibt, die etwas Gutes oder Stärkendes oder Aufbauendes und Wahres – also tatsächlich hilfreiches über den Patienten aussagt.

  2. Anonymous schreibt:

    Lieber Kray,
    zu deinem Kommentar habe ich folgendes zu sagen. Wenn sie etwas aufbauendes oder wahres schreiben würden, dann wären diese Psychiater doch bald arbeitslos. Da könnten sie dann nicht mehr mit ihren Drogen experimentieren. Ich bin schon lange der Meinung das dieser Psychiater Dr. Thomas So. aus Thüringen selbst behandelt werden müßte. Er leidet selbst an aufgepropfter Schizophrenie und an Persönlichkeitsstörungen. Kommt Zeit kommt Rat. Irgendwann kriegen die ihre gerechte Strafe. Gott sieht angeblich alles und vergißt niemanden. Kleine Sünden bestraft er gleich und die Großen später und gewaltiger.
    So hat es meine Mutter immer gesagt, obwohl sie nicht an Gott glaubte. War wohl ihr Unterbewußtsein. In diesem Sinne wünsche ich allen Psychiatern und Psychologen eine schöne Zeit auf Erden. Im Himmel sehen wir uns wieder. Mal sehen ob sie dort noch so Arrogant und eiskalt aus den Augen schauen.

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