Rede von Rosel Z zur Protestveranstaltung KVPM vor dem Kongresszentrum am 28.5.2011in Berlin

Sie haben ihn ermordet,
die Psychiater haben meinen Sohn Holger ermordet,
Ich habe ihn am 4. März 2011, an seinem 29. Geburtstag, beerdigt.

Nach sechs Jahren Folter und Misshandlung in den Psychiatrien.

Holger war künstlerisch interessiert, er meditierte, machte Yoga, spielte Gitarre – schrieb auch Gedichte.
Nach Abschluß seiner Lehre zum Fostwirt begann er 2003 in Fernkursen sein Abitur nachzuholen.
Holger war über 190 groß und ein kräftiger gesunder Mann.
Wir kannten ihn als liebevollen, lebenslustigen und sensiblen jungen Mann, der hohe ethische Maßstäbe an sich und andere anlegte.
So lehnte er jede Form von Drogen wie Alkohol, Zigaretten, Tabak, Kaffee und Medikamente ab.

Bis zum Frühjahr 2004 hatte er nie etwas mit der Psychiatrie zu tun.

Mein Sohn geriet in die Mühlen der Psychiatrie, weil
– er in der Faschingszeit auf der Straße herumalberte und weil er n i c h t betrunken war
– weil er Liebenskummer hatte und einem anderen Menschen sein Leid klagte

das letzte Mal – aber da stand er schon massiv unter
gehirnzerstörenden chemischen Drogen
– weil er spärlich bekleidet war.
(er hatte sich eine Decke umgehangen)

Obwohl mein Sohn keinem Menschen Schaden angetan hatte – ja nicht mal Jemandem ein böses Wort gesagt hatte – wurde er beim Empfang in jeder Psychiatrie ohne eine Untersuchung oder nur einem Gespräch gewaltsam ans Bett gefesselt, man drückte ihm ein Kopfkissen auf das Gesicht und dann wurde er in einen komatösen Zustand gespritzt.

An eine Anhörung konnte sich Holger nie erinnern.

Im Dezember 2004 wurde mein Sohn aus der Psychiatrie in meine Obhut entlassen.
Ihm waren zwangsweise hohe Dosen von 24 verschiedenen Psychopharmaka verabreicht worden –
er war in einem furchtbarem Zustand.

Seine Augemn standen hervor und waren nicht mehr blau,
er hatte unbewegliche, vergrößerte Pupillen,
machte unnatürliche motorische Armbewegungen,
kleine schlurfende Schritte,
hatte eine zuckende herausgestreckte Zunge,
gelähmte kalte Hände und Füße,
der Speichel lief ihm aus dem Mund.
Er zitterte am ganzen Körper und
hatte Hautausschläge an den Einstichstellen der Spritzen.
Seine Bewegungen konnte er nicht mehr kontrollieren und
seinen Urin nicht halten.
Holger war nicht ansprechbar
er konnte keine Sätze bilden und sich nicht ausdrücken.
er lallte und nuschelte,
Holger konnte nicht mehr schreiben, nicht mal mehr seine Unterschrift
Er erkannte nicht mal mehr seine Mutter und verstand auch nicht, was die Mutter sagte.

Holger fand die nächsten 14 Tage aufgrund der chemisch erzeugten Unrast keinen Schlaf – deshalb war er cronisch übermüdet, erschöpft und stand neben sich.
Es war ein nicht enden wollender Alptraum.

Am 20. März 2005 floh Holger aus der Psychiatrie und kam zu mir nach Hause, weil Klinikmitarbeiter darüber gesprochen hatten, dass sie auch die Mutter psychiatrisieren wollten bei ihrem nächsten Besuch.
Holger warnte mich.

Um Mitternbacht brachen dann 3 bewaffnete Polizisten in meine Wohnung ein, ich bekam Pfefferspray in die Augen und wurde derart heftig mit einem Schlagstock geschlagen, dass ich erst in der Ecke des Flures wieder zu mir kam.
Sie hatten mir das rechte Wadenbein gebrochen.
Mein Sohn wurde in Handschellen und Slip abgeführt.
Die Polizisten halfen in der Psychiatrie, meinen Sohn gewaltsam zu fesseln.

Am 30. März rückte Holger wieder aus.
Wurde aber dann als „gesund“ entlassen.

Die Klinik-Vertreter hatten entdeckt, dass Holger zu diesem Zeitpunkt nicht mehr krankenversichert war, die Klinik also kein Geld für ihre Be-handlung erhalten würde.
Obwohl diese zuvor extra eine staatlich bezahlte Betreuung eingesetzt hatten, um ihr Geld abzusichern.
Die spontane Entlassung erfolgte ohne jede Erklärung oder Information.

Unter dem Einfluss der Psycho-drogen machte sich Holger am gleichen Tag auf dem Weg durch die Stadt.
Am Abend war er noch in einer Gaststätte und trank dort etwas Alkohol – was sich nicht mit Psychopharmaka verträgt – wie ich erst später erfuhr.

Am nächsten Morgen stieg Holger in einem mit laufenden Motor parkenden LKW und fuhr los.
Er wollte nur weg.
In seinem Zustand war er überhaupt nicht in der Lage, das Fahrzeug auf der Spur zu halten.
Die Polizei lieferte eine Verfolgungsjagd mit wilder Schießerei.
Die Polizei veranlasste einen LKW-Fahrer, sich gesetzwidrig auf die Straße zu stellen als Sperre
Als Holger da vorbeifahren will, steigt der LKW-Fahrer plötzlich aus und
wird tödlich verletzt.
Als die Polizei meinen Sohn aus dem Unfallwagen zog, war noch immer volltrunken von den Psychopharmaka, die man ihm in der Psychiatrie massenweise und im wildem Mix und Überdosis verabreicht hatte.

Damit ist bewiesen, dass Psycho-Drogen zu Fahruntauglichkeit führen.

Später konnte sich Holger an diesen Unfall überhaupt nicht mehr erinnern.

In Folge dieses Unfalls wurde im Mai 2006 vom Landgericht Meiningen die dauerhafte Unterbringung Holger Zierds in der Mühlhäuser Psychiatrie angeordnet.

Das FOCUS Magazin berichtete, dass das Innenministerium Thüringen die Schuld und Veranwortung der Polizisten am Tod des LKW-Fahrers durch Zahlung einer Abfindung an die Familie anerkannte, bedauerte aber, dass die Handlung der Polizisten nicht durch Gesetz legalisiert sei.

In dem Verurteilungsbeschluss der Justiz Meiningen steht kein einziger Satz über die Wirkung der verabreichten Psychopharmaka !

Die folgenden 5 Jahre war mein Sohn Holger in der Psychiatrie/Forensik Mühlhausen.

Da Holger sich weigerte, Psychopharmaka zu schlucken, wurde er oft und immer wieder über Monate in Einzelhaft gehalten.
Er wurde immer wieder gewaltsam gefesselt und zwangsgspritzt.
Ihm wurden Besuche, telefonische Kontakte von und zu Verwandten, geschickte und mitgebrachte Kleidungsstücke und Hygienaartikel, Post, Bücher, das Arbeiten an seinem Abitur-Fernkurs und eine Gitarre verweigert.
Briefe, die er nach „draußen “ schicken wollte, wurden einbehalten und nie abgeschickt.

Pünktlich vor richterlichen Anhörungen wurde Holger unter fadenscheinigen Vorwänden zwangsgespritzt um dann als sabbernder zitternder Trottel vor dem Richter zu stehen – vornehmlich in Handschellen um so seine angebliche „Gefährlichkeit“ zu dokumentieren.

Pfleger haben Holer im August 2010 das Schultergelenk zersplittert.
Seine Klagen und Beschwerden über ständige Schmerzen und auch epileptische Anfälle wurden als „simmulieren“ abgetan und er wurde sogar in die Iso-Zelle verbracht, wenn er vor Schmerzen stöhnte.

Erst 6 Monate im Januar dieses Jahres wurde seine Schulter geröngt.
Dabei wird der Bruch entdeckt und bewiesen und er wird in einer dreistündigen OP behandelt.
Noch auf der Krankentrage wird er wieder ins Koma gespritzt und zurück in die geschlossene psychiatrische Forensik transportiert.

Dort erhielt er Schmerzmittel und weiter Depotspritzen sogar unter der Drohung „wenn er nicht freiwillig stillhält müssten ihn die Pfleger wieder die Knochen brechen“

Ich war in großer Sorge und Angst um Holger, zudem ich seit 17. Juli keinerlei Kontakt mehr mit Holger haben durfte.

Am 28. Februar 2011 erfuhr ich, dass mein 28jähriger Sohn Holger in der Psychiatrie gestorben sei.

Ich habe es zuerst nicht geglaubt, da dieses PsychoTeam mich immer nur belogen hatten.

Angeblich habe er sich selbst aufgehangen oder stranguliert . . .

Allerdings fand ich an seinem toten Körper am nächsten Tag verdächtige Spuren, die mich davon überzeugen, dass Holger vor seinem Tod körperlicher Gewalt ausgesetzt gewesen sein muss.

Wenn Holger mit seiner schmerzenden Schulter nicht mal schreiben konnte, wie hätte er sich dann erdrosseln oder aufhängen können.
Darüberhinaus hätte sich Holger aus religiösen Gründen niemals selbst getötet.

Unser Anwalt hat in unserem Aufrag Strafanzeige gegen 2 Psychiater, 12 Pfleger und 2 Richter erstattet wegen Mord, Vorbereitung und Beihilfe zum Mord, Körperverletzung, Nötigung und unterlassener Hilfeleistung.

Holger hatte ab 2006 bis 4.2.2009 die Pillen ausgespuckt und es ging ihm immer besser – aber am 4.2.2009 wurde er zurück verlegt in die Aufnahmestation, weil er keine Psychopharmaka im Blut hatte !

Wer einmal in die Fänge der Psychiatrie gelangt, wird konsequent zugrunde gerichtet bis er verrückt und gebrochen ist.

Unser Rechtsanwalt, Herr Dr. Schneider Addae Mensah sieht zudem ein starkes Interesse der Psychiater und Pharmazeuten an Therapieplätzen und Psychopharmaka, die ihnen ein einträgliches Einkommen und Profit sichern.
Die Folge ist grausamer Mord aus Habgier.

Es gilt als bestätigt, dass die Psychiater Versuche ím Sold der Pharmaindustrie an den Patienten durchführen.

Ob die Staatsanwaltschaft mittlerweile die Ermittlumngen aufgenommen hat, ist fraglich, da drei Strafanträge seit 2009 gegen die Klinikvertreter des ÖHK Mühlhausen wegen Körperverletzung und schwerer Körperverletzung nicht aufgenommen wurden, weil die Täter vorsorglich eine psychiatrische Diagnose erfunden hatten.

Die Veröffentlichung im mdr-Fernsehen besagt, dass auch wegen Mord nicht ermittelt werden wird.

Deshalb stehe ich hier und klage öffentlich an.

Ich danke Ihnen für ihr Zu-hören – das ist mehr als mein Sohn in 6 Jahren von den sogenannten Psycho-Experten erfahren hat.

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com http://igelin.blog.de Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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3 Antworten zu Rede von Rosel Z zur Protestveranstaltung KVPM vor dem Kongresszentrum am 28.5.2011in Berlin

  1. Igelin schreibt:

    Die Menschen dort – haben mit mir gefühlt,
    mit mir geweint um das verlorene Leben meines Sohnes

    Sie hatten keine vorgefertigten Verurteilungen
    und so auch keine Verachtung und keinerlei Abwertung

    Diese Menschen haben gefühlt,
    mit mir und mit Holger

    – weiter nichts –
    so einfach – menschlich – mit-menschlich

  2. Darf man/frau Gefühle zulassen, die von „oben“ bzw. von den Psychiatern als krankhaft und gestört bezeichnet werden ?

    mein Gott – muss ich mich dann behandeln lassen ?

    Wie kommt denn das ?
    Wie kann das sein ?

    Das ist doch gar nicht wahr, das ist doch nicht so !

    Wenn das der/die . . . erfährt ?!

    Ich will nicht anders sein !
    Was mache ich nur ?

  3. Genau so funktioniert die Psychiatrie ! Sie macht das Leben zum Nicht-leb-barem.

    Schafft so ihre Kundschaft und dealt erfolgreich ihre Drogen.

    Rafinierter und boshafter, gemeiner und hinterhältiger geht es nicht.

    Freiheit dagegen heißt nicht Anarchie oder „machen was man will“,
    sondern Freiheit heißt frei sein von Angst !
    Freiheit heißt Wahrhaftigkeit – also ehrliche Akzeptanz aller erlebten Gefühle und deren verbalen Ausdruck.
    Freiheit heißt zu sich selbst stehen.

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