Wer dieser rücksichtslosen Ellenbogengesellschaftsphilosophie nicht gewachsen ist oder nicht mitmachen will, wird entsorgt in der Psychiatrie als nicht "normal" bzw gestört diagnostiziert.

Ich verweise hier auf den Buchtitel von Manfred Lütz: „Hilfe wir behandeln die Falschen, die Normalen sind das Problem“
Allerdings lohnt es nicht, das Buch zu lesen, weil es die Psychiatrie illussioniert als das was sie nicht ist.

Aus „Junge Welt von heute“
Lohndruck erwünscht
Braindrain aus Krisenstaaten?
Jörn Boewe

Die Vitalität des kapitalistischen Systems ist atemberaubend.
Aus jeder Krise wird neues Kapital geschlagen, koste es, was es
wolle. Da werden über Jahre hinweg Strategien verfolgt, mit
denen man ganze Volkswirtschaften gezielt gegen die Wand
fährt. Aber wenn dann nach zwei Jahrzehnten internationalen
Wettlaufs um die weitgehendsten Steuersenkungen für die
begüterten Klassen, um maximale Umstellung der
Staatsfinanzierung auf Pump und forcierte Betuttelung der
Finanzmärkte praktisch die komplette Südflanke der
Europäischen Union vor dem Staatsbankrott steht, bedeutet das
für Big Business keine Katastrophe, sondern nur einen Schwung
neuer Geschäftsmodelle.

Eines davon erklärte uns am Montag die Bundesagentur für
Arbeit: Im Kampf gegen den seit Jahren beschworenen
»Fachkräftemangel« – ein zu einem Viertel
reales und zu drei Vierteln herbeihalluziniertes Phänomen
– werde man ab sofort verstärkt auf die Anwerbung
qualifizierter Jobsuchender aus den Krisenstaaten Spanien,
Griechenland und Portugal setzen. Alten- und Krankenpfleger,
Ärzte, IT-Spezialisten, Ingenieure, Facharbeiter – sie
alle kann man in der Bundesrepublik mit ihren – je nach
Berechnungsmethode – vier (Arbeitsagentur) bis neun Millionen
(Statistisches Bundesamt) Erwerbslosen und Unterbeschäftigten
offenbar nicht finden. Tatsächlich findet man sie, aber eben
nicht für einen »Appel und ’n Ei«. Karl
Brenke, Experte vom nicht gerade als gewerkschaftsnah geltenden
Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, hat in den
vergangenen Jahren immer wieder darauf hingewiesen, daß es in
der deutschen Wirtschaft weniger einen Fachkräftemangel gibt
als vielmehr ein starkes Bedürfnis, die Löhne, vor allem
im Segment der Hochqualifizierten, nachhaltig zu
drücken.

Zuletzt hatte man eben das mit der Einführung der sogenannten
Arbeitnehmerfreizügigkeit für die 2004 der EU
beigetretenen Staaten zum 1. Mai dieses Jahres erreichen wollen.
Allerdings ging die Rechnung nicht auf, der Ansturm blieb aus.
Offenbar stellen sich polnische Facharbeiter und tschechische
Ingenieure unter einem »attraktiven Job« etwas anders
vor, als ihnen deutsche Wirtschaftskapitäne anbieten. Wenn man
eh die Zelte abbricht, kann man auch gleich nach Nord- oder
Westeuropa weiterziehen.

Ginge es wirklich um die langfristige Sicherung des Potentials an
technischer Intelligenz in dieser Republik, an jener
Ingenieurskunst, die der deutschen Wirtschaft nach der
Gründerzeit zur Weltgeltung verholfen hat, würde unser
Bildungswesen anders aussehen. Weil das aber auch die oberen
Zehntausend ein paar Euro kosten würde, stopft man die
Löcher im Personalstamm lieber mittels
»Braindrain«. Irgendein »Failed state«
findet sich immer, notfalls hilft man nach. Wie seinerzeit die noch
gut ausgebildeten jüngeren Fachkräften aus der DDR sollen
jetzt die aus den Mittelmeeranrainern ihre Koffer packen und
rübermachen. Was übrig bleibt, sind »blühende
Landschaften«.

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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