Privatisierung des Maßregelvollzugs rechtswidrig

Hinweis: Manche der ausgewerteten Zeitungen stellen nach einiger Zeit ihre im Internet veröffentlichten Artikel in ein Archiv ein oder löschen sie ganz. Es kann daher vorkommen, dass manche Links ins Leere gehen. In einem solchen Fall bitten wir Sie um eine entsprechende Mitteilung an uns. → AK Forensik

Hamburger Abendblatt, 22. Jan. 2009
Hamburg: SPD fordert Privatisierungsrücknahme

Hamburgs Maßregelvollzug soll wieder stärker in staatliche Hände übergehen. Das fordert die SPD, die heute einen entsprechenden Antrag in die Bürgerschaft einbringt. Hintergrund: Im Zuge der Privatisierung des Landesbetriebs Krankenhäuser (LBK) wurde der Maßregelvollzug im Klinikum Nord (jetzt: Asklepios Klinik Nord) gleich mit privatisiert. Dort werden psychisch kranke Straftäter betreut, die nicht haftfähig sind. Nach dem schwarz-grünen Koalitionsvertrag soll geprüft werden, wie der Maßregelvollzug wieder als staatliche Maßnahme geführt werden könne.
Eine Beschleunigung des Verfahrens verspricht sich SPD-Innenpolitiker Andreas Dressel durch ein niedersächsisches Urteil zum dortigen Maßregelvollzug. Darin wird das Gesetz für verfassungswidrig erklärt, weil Bedienstete privater Krankenhäuser Eingriffe gegen die Grundrechte vornehmen dürfen „ohne hierzu durch besondere Bestellung einer staatlichen Behörde legitimiert zu sein“. Die Hamburger Sozialbehörde sieht das anders. Laut Sprecher Rico Schmidt beziehe sich das Urteil ausschließlich auf die Rechtslage in Niedersachsen. „Zudem gibt es hier wie auch in anderen Ländern, in denen der Maßregelvollzug in privaten Händen ist, keine Verfassungsklagen.“ [Original]
→ Frühere Meldung:
[Privatisierung rückgängig? – 29.12.2008]
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WELT Online, 29. Dez. 2008
Hamburg: Privatisierung rückgängig?

Im Maßregelvollzug in Hamburg sind psychisch kranke Straftäter untergebracht, die als schuldunfähig gelten. Rund 272 Insassen werden dort betreut, und die Tendenz ist steigend. Jedes Jahr nimmt die Zahl der Straftäter, die in der Psychiatrie unterkommen, um rund fünf Prozent zu.
Dass der Maßregelvollzug seit der LBK-Privatisierung in Hamburg in privater Regie durchgeführt wird, ist nicht nur der Opposition ein Dorn im Auge: Die Patienten werden im Vollzug in ihren Grundrechten eingeschränkt, was klassischerweise nur der Staat darf. Deshalb drängt auch der GAL-Koalitionspartner darauf, dass der Vollzug wieder unter staatliche Regie kommt – die Sozialbehörde scheint es aber nicht allzu eilig damit zu haben. Dabei ist der Koalitionsvertrag dazu eindeutig: „Es wird geprüft, wie der Maßregelvollzug wieder als staatliche Maßnahme wahrgenommen werden kann.“ Wohlgemerkt, in der Vereinbarung steht nicht „ob“, sondern „wie“. [mehr …]
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News Adhoc, 5. Dez. 2008
Bückeburg (NI): Privatisierung nicht rechtens

Der Verkauf der niedersächsischen Landeskrankenhäuser an private Klinikkonzerne vor knapp zwei Jahren war mit seinen Folgen für den Maßregelvollzug nicht rechtens. Die damit verbundenen Änderungen am Maßregelvollzugs- und am Psychiatriegesetz seien teilweise mit der niedersächsischen Verfassung „unvereinbar“, teilte der Staatsgerichtshof in Bückeburg am Freitag mit. Das Urteil könnte Signalwirkung für andere Bundesländer haben, wo Landeskliniken mit Maßregelvollzug ebenfalls privatisiert wurden. [mehr …]
→ Weitere Artikel:
[Strengere Regeln für priv. Psycho-Kliniken – Hamb. Abendbl., 06.12.]
[Klinikverkauf teilweise nicht rechtens – Ärzte Zeitung, 09.12.]
[Komm.: Kein besonderer Schutz des Staates – Ärzte Zeitung, 09.12.]
→ Frühere Meldung:
[LKH-Verkauf vor Staatsgerichtshof – 17.10.2008]
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Norddeutscher Rundfunk, 17. Okt. 2008
NI: LKH-Verkauf vor Staatsgerichtshof

Der Verkauf der psychiatrischen Landeskrankenhäuser hat am Freitag den Staatsgerichtshof in Bückeburg beschäftigt. Das über die Landesverfassung wachende Gericht soll klären, ob die Privatisierung der Kliniken und die damit verbundenen Gesetzesänderungen womöglich die Grundrechte der Patienten gefährden. SPD und Grüne im Niedersächsischen Landtag hatten Klage eingereicht. Die Oppositions-Fraktionen betonten, dass Zwangsmaßnahmen bei der Unterbringung psychisch kranker Straftäter im sogenannten Maßregelvollzug nicht auf private Beschäftigte übertragen werden dürften. Dazu zähle etwa das Fesseln im Bett oder die Medikamentenverabreichung. Es handle sich um Eingriffe in Grundrechte. Daher gehörten diese Aufgaben in die Hände von öffentlich Bediensteten.
Die Vertreter der Landesregierung entgegneten, dass die Kontrolle hoheitlicher Rechte im Maßregelvollzug trotz Privatisierung bei den Landesbediensteten bleibe: In jeder verkauften Klinik seien 14 Mitarbeiter, darunter vier Ärzte, die weiterhin dem öffentlichen Dienst angehörten. Somit sei ständig ein Landesbediensteter zumindest telefonisch erreichbar, um grundrechtsrelevante Entscheidungen zu treffen. „Wir meinen, dass wir beim Maßregelvollzug alles getan haben, um die Qualität aufrechtzuerhalten“, sagte Sylvia Hagemann, Leitende Ministerialrätin der Staatskanzlei. [mehr …]
→ Weitere Meldung:
[SPD bekräftigt rechtliche Bedenken – Ad Hoc News, 14.10.]
→ Frühere Meldung:
[SPD und Grüne klagen gegen Klinikverkauf – 05.10.2007]
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Lübecker Nachrichten, 19. Aug 2008
Neustadt (SH): Land investiert in Privatklinik

Neustadt – Die Grube ist vorbereitet, seit gestern hat Ameos auch das Geld zum Bauen. 5,8 Millionen Euro investiert das Land Schleswig-Holstein in den nächsten forensischen Neubau in Neustadt. Im weniger gesicherten Haus 12 sollen 60 psychisch kranke Straftäter rehabilitiert und reintegriert werden.
Dr. Gitta Trauernicht kam nicht nur als Geldbotin. Die Gesundheitsministerin nahm sich viel Zeit, um sich in Begleitung von Mitgliedern ihrer Fachaufsicht persönlich ein Bild von den Erfordernissen im größten Maßregelvollzug des Landes in Neustadt zu machen. Der im April eingeweihte Neubau habe im hoch gesicherten Bereich schon eine „deutliche Verbesserung“ gebracht, konstatierte Trauernicht. Aber es gebe weiterhin politischen Handlungsbedarf, um die Qualität im Maßregelvollzug weiter zu entwickeln. Das Land sei sich seiner Verantwortung bewusst, die räumlichen und personellen Voraussetzungen zu schaffen, um psychisch kranke Straftäter zu resozialisieren und zugleich die Bevölkerung vor ihnen zu schützen. Vorgesehen ist eine Gesamtinvestition von 22,9 Millionen. [mehr …]
→ Frühere Meldung:
[Neustadt: Eröffnung des Neubaus – 08.04.2008]
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ver.di Publik 06-07/2008, 3. Juli 2008
Neustadt (SH): Leiharbeit in AMEOS-Kliniken

Der Fotograf ist frustriert. Fast vier Stunden ist er unterwegs gewesen, von Berlin bis nach Neustadt an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Und jetzt darf er nicht fotografieren. „Auf keinen Fall“, hat Katja Lüders gerade klargestellt. „Ein Foto von uns in der Gewerkschaftszeitung – da können wir auch gleich zur Geschäftsführung gehen und um unsere Entlassung bitten.“ „Vielleicht ein paar Bilder von Ihrer Station in der Klinik“, versucht der Fotograf es vorsichtig noch einmal. „Damit man wenigstens einen Eindruck von Ihrem Arbeitsalltag bekommt.“ Aber Katja Lüders weiß, dass die Klinikchefs sie über solche Fotos identifizieren könnten. Und das will sie unbedingt vermeiden. Deshalb heißt sie hier auch Katja Lüders. In Alltagskluft statt im Schwesternkittel kommt sie nach ihrer Schicht zum Gespräch ins Betriebsratsbüro, auf sicheres Terrain. Vor dem Betreten des Gebäudes guckt sie trotzdem scheu zur Seite, als wolle sie sich noch einmal versichern, dass sie auch nicht gesehen wird. Wer zum Betriebsrat geht, macht sich hier verdächtig. [mehr …]
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Hannoversche Allgemeine, 31. Dez. 2007
Wunstorf (NI): LKH geht an kommunale Gruppe

Das Klinikum Region Hannover (KRH) vergrößert sich am 1. Januar um 434 Betten und rund 900 Mitarbeiter: An diesem Stichtag wechselt das bisherige Landeskrankenhaus Wunstorf (LKH) als 100-prozentige Tochter in den Verbund der kommunalen Klinikgruppe.
Damit verfügt das Unternehmen nun über rund 3400 Betten an 13 Standorten mit 8400 Mitarbeitern. Das LKH gehört zu den acht Krankenhäusern, die das Land Niedersachsen in diesem Jahr nach einer europaweiten Ausschreibung für insgesamt 107 Millionen Euro an private und kommunale Klinikbetreiber verkauft hat. [mehr …]
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Hamburger Morgenpost, 13. Dez. 2007
Hamburg: Nach Flucht Privatisierungsdebatte?

Haus 18 im Klinikum Nord – der berüchtigte „Psycho-Knast“. Seit dem Verkauf der städtischen LBK-Krankenhäuser hat auch hier der private Klinikbetreiber Asklepios das Sagen. Doch darf das in solchen Einrichtungen des Maßregelvollzugs überhaupt sein? Nachdem Insasse Andreas H. am 30. November einem Freigang (MOPO berichtete) zur Flucht genutzt hatte, kocht jetzt eine politische Debatte hoch!
Die Opposition ist stocksauer. Till Steffen, GAL-Rechtsexperte: „Wir haben die Privatisierung des Maßregelvollzugs immer sehr kritisch gesehen. Jetzt zeigt sich, dass wir richtig lagen.“ Und SPD-Mann Andreas Dressel wettert: „Ein weiterer Beweis dafür, dass die LBK-Privatisierung ein Rohrkrepierer ist.“ [mehr …]
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ad-hoc-news, 5. Okt. 2007
NI: SPD und Grüne klagen gegen Klinikverkauf

Hannover (ddp-nrd). Gegen die Privatisierung der Landeskrankenhäuser gehen SPD und Grüne jetzt juristisch vor. Beide Fraktionen wollen in der nächsten Woche beim Staatsgerichtshof Bückeburg ein Normenkontrollverfahren beantragen, wie Sprecher beider Fraktionen am Freitag in Hannover ankündigten.
„Wir sind der Meinung, dass der Verkauf der Landeskrankenhäuser auf verfassungswidrigen Gesetzen basiert und sehen uns jetzt durch ein Expertengutachten darin bestätigt“, sagte der SPD-Sozialexperte Uwe Schwarz. Es gehe darum, ob künftig in hochsensiblen Bereichen wie zum Beispiel der Einschränkung von Grundrechten bei der Unterbringung von psychisch kranken Menschen hoheitliches Handeln umfassend gewährleistet werde, sagte Grünen-Fraktionsvize Ursula Helmhold. Kritik gibt es den Angaben zufolge an den von der Landesregierung vorgenommenen Änderungen beim Maßregelvollzugs- und beim Psychiatriegesetz, die den Verkauf der acht Krankenhäuser erst ermöglicht haben. Schwarz betonte, die Gesetzesänderungen seien von der Landesregierung mit heißer Nadel gestrickt worden, um durch den Verkauf schnell Geld in die Landeskasse zu spülen. [Original]
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Financial Times Deutschland, 23. Sept. 2007
Erhard Eppler: Staat vor privat

Die Nationalstaaten sitzen gegenüber den globalen Finanz- und Kapitalmärkten und multinationalen Konzernen inzwischen am kürzeren Hebel. Manche Beobachter haben daher den unausweichlichen Niedergang des Nationalstaates ausgerufen, und in den angelsächsischen Ländern hat der Nachfolger des Nationalstaats bereits einen Namen: der Marktstaat. Dieser Begriff stammt aus einem 900 Seiten starken Buch des US-Historikers und Präsidentenberaters Philip Bobbitt aus dem Jahr 2002. Ihm zufolge befinden wir uns im Übergang vom Nationalstaat zum Marktstaat. […]
Was auch immer direkt oder indirekt mit dem staatlichen Gewaltmonopol zu tun hat, muss beim Staat bleiben. Wer sein Geld in Gefängnisaktien angelegt hat, ist an der optimalen Auslastung der Gefängnisse interessiert. Wer sich am Gemeinwohl orientiert, will das Gegenteil. Auch Bewährungs- und Gerichtshilfe sollten nicht, wie in Baden-Württemberg, an eine Firma übertragen werden. Wer mitredet, wenn es darum geht, ob jemand im Gefängnis bleibt oder freikommt, muss frei von privaten Interessen sein. Die forensische Psychiatrie, Teil des Strafvollzugs, darf nicht privatisiert werden. [mehr …]

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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8 Antworten zu Privatisierung des Maßregelvollzugs rechtswidrig

  1. Igelin schreibt:

    Maßregelvollzug sowie auch Strafe für nicht-gesetzkonformes Verhalten ist Aufgabe des Staates und darf weder an Privatkapitalistische Wirtschaftsbetriebe weitergegeben werden noch an die Kirche.
    Nur in Deutschland sind die Psychiatrien in privatkapitalistischen Eigentum und deshalb gibt es auch nur in Deutschland eine so hohe Zahl von diesen Einrichtungen und infolge auch eine Massenerscheinung von Opfern, denn diese Einrichtungen „müssen“ sich finanziell rentieren, Profite erwirtschaften . . .
    Karl Marx schrieb, dass sich nicht nur die Kapitalisten, als Besitzer der Produktionsstätten ihre eigenen Todengräber schaffen, sondern auch die Arbeiter/Angestellten produzieren aufgrund ihres ausschließlichen Interesses an „Lohn“ die Mittel (Waffen und Gifte) zu ihrer eigenen Vernichtung.

    Das wird so lange in stetiger Wiederholung ablaufen, bis die Menschen frei werden.
    Frei von Angst, frei von Konditionierung, Dressur, Erziehung, frei von Einschränkungen des kleinkarierten Denkens, frei von Gewalt und frei von Manipulation und Suggestion.
    Freiheit heißt Verantwortung übernehmen für das eigene Handeln und Denken !
    Freiheit ist nicht Anarchie und auch nicht Gesetzlosigkeit.

  2. Ich bin mit einem 30 Jährigen verheiratet. Eine homosexuelle Ehe wurde als nicht förderlich gehalten und durfte meinen Ehemann nur unter Bewachung besuchen.Fotos die ich ihm zuschickte wo ich drauf war, wurden eingezogen, andere evtl. Triebtäter können sich daran ergötzen. Einen Langzeitbesuch der eigentlich Standart ist, wurde ebenfalls abgelehnt,mein Mann hätte nicht mehr soo lange, obwohl er jetzt schon über 2 Jahre einsitzt.Mein Freund wird mir Medikamenten VOLLGEPUMPT, wenn er es nicht mehr nehmen möchte, wäre er nicht mehr Therapiefähig. Dort werden im Hinterzimmer die Gesetze selber gemacht, NUR ERPRESSUNGEN;NUR DROHUNGEN, es sind einfach nur SCHWEINE die an die Zeit 1938 erinnern.
    Was soll oder kann man da machen ?? Einen größeren Bericht im Spiegel oder Stern müsste man veröffentlichen, ich hätte eine Menge zu erzählen, soviel steht fest.
    Marco-Michelle Hilden

    • Ich bin schreibt:

      Hallo Marco.Michelle, danke für Deinen Kommentar – und ja, es ist richtig und notwendig, dass Du Eure Erfahrungen veröffentlichst.
      Die Justiz ist total Psychiatrie-gläubig und Psychiatrie-fördernd eingestellt – obwohl der Job als Richter die Einhaltung der Gesetze kontrollieren und absichern sollte, tun sie für die ärztlichen Gesichtspunkte das genaue Gegenteil, sie verletzten selbst die Gesetze und schreiben dies auch noch dreist und frech in ihre Beschlüsse.
      Psychiater wissen, dass sie diese Macht auf die Richter und auch auf die meisten Rechtsanwälte haben und machen wozu sie lustig sind. Jede ihre Stellungnahmen und Zuarbeiten zu den Gerichten sind so primitiv und blöd gelogen, dass sie Jedermann sofort erkennen und durchschauen würde – nur Richter nicht.
      Deutsche Richter legen den Psychiatern die Lügen auch noch in den Mund – wie wir das erfahren haben.
      Kein Leid, keine gesundheitliche Zerstörung – selbst so offentlicher Knochenbruch nicht kann diese Mörder emotional bewegen – aber und nur auf Veröffentlichungen re-agieren sie.
      Die Mörder und Folterer scheuen das Licht der Öffentlichkeit, deshalb die Isolationshaft, deshalb die vielen Türen und Schlüsser und die Sicherheit über der Sicherheit.
      Und alle Abgeordneten aller Länder liefern die Legalisierung per Gesetz – die PsychKG.

      Es ist ja so schön, andere Menschen in den Dreck zu treten, davon bekommen nicht nur Psychiater und ihr Team, die Richter, sondern auch viele Normalsterbliche regelrecht einen Orgasmus. Erst dann, wenn andere Menschen noch schlechter gemacht werden als sie selbst sich fühlen, erst dann geht es denen gut.
      Man kann das nicht fassen – aber es ist immer die menschliche Unreife, die diese Perversitäten hervorbringt.

      • Hallo !!
        Ich habe das Kommentar eben gelesen was auf meinen Text geschrieben wurde. In den vergangenen Tagen und auch Wochen hat sich nicht viel verändert, außer das die Einrichtung AKO-Ochsenzoll in Hamburg betr. das Haus 18 immer großzügiger in der Vergabe des UN-normalen sind. Mein Freund mit dem ich verheiratet bin, wurde inzwischen mit Medikamenten noch weiter hoch dosiert, ich erkenne ihn manchmal beim telefonieren gar nicht wieder, beim Besuch ist er manchmal wie der Tot auf Latschen. Unsere Ehe wird nicht akzeptiert und ich werde als eine Art Fremder angesehen obwohl deren OPFER mein Ehemann ist. Der Psychologe meines Freundes, sagte bei einer Anhörung; dass der Ehemann des Paienten aso ich, unberechenbar sei und es nicht gut wäre, wenn ich mit zu Terminen kommen würde und hören dürfte, was dort von den Psychologen und Ärzten erzählt wird. Vielleicht liegt es daran, dass ich auch die Antidiskriminierungsstelle Berlin informiert habe und die eine Stellungsnahme vom AKO angefordert haben. Ich weiss es nicht. In jedem Fall werden gerade denkende Köpfe dort nicht gerne bis gar nicht gerne gesehen, es könnte ja sein das die Wahrheit ebenfalls mal zu Wort kommt. Im Vergleich 5 Jahre Gefängnis zu 1 Jahr Maßregel; ich würde freiwillig GERNE für 5 Jahre meine Freiheit im Gefängnis verschachteln. Da ist man zwar auch nicht vor Psychologen sicher die selber eine Behandlung brauchen, aber die sind zum Glück sowieso nur 2 X 1 Std. die WO. da. Ich persönlich frage mich immer wieder: wenn die Privatisierung des Maßregelvollzugs rechtswidrig ist, warum wird es dann nicht sofort geändert ?? Wenns darum geht das der Staat eine Möglichkeit hat etwas zu verbieten oder gar mal wieder Geld mit völlig Gesetzen einzutreiben worüber die ganze EU lacht, dann geht das doch auch von heut auf Morgen. Aber wahrscheinlich würde der Staat an der Übernahme des Maßregelvollzugs nichts großes verdienen, denen reicht wohl schon darüber reden zu müssen, OHNE DAFÜR GELD ZU BEKOMMEN. Schade das wohl der Stern o. Spiegel nichts darüber schreiben würden. Oder ??

        M. Michelle Hilden

  3. Wenn ich hier in den ganzen Seiten so lese, was alles nicht rechtens ist und nicht rechtens sein soll, warum unternimmt keiner von denen die etwas zu sagen haben etwas ?? Ich kann nicht verstehen, warum eine öffentlich bekannte Folter an der Seele hingenommen wird. Sollen die Menschen da drin völlig vor die Hunde gehen ?? Liegt es vielleicht daran, dass wenn der Staat wieder den Maßregelvollzug übernimmt, dass es wieder Geld kosten würde ?? Liegt es daran, dass der Staat den Maßregelvollzug nicht haben will, weil sie daran nichts verdienen ?? Oder aber bezahlen die dort „arbeitenden“ Psychologen oder wie sie sich schimpfen sogar dafür das sie endlich und legal ihre Perversen Vorstellungen an einem Menschen ausleben dürfen ohne dafür selber eingewiesen zu werden ??? Nicht nur die dort lebenden Patienten gehen vor die Hunde, auch die Angehörigen die zu dem Patienten stehen, gehen Seelisch vor die Hunde.
    Stoppt sie endlich verdammt nochmal !!!!!!
    M.M. Hilden

  4. We schreibt:

    Hallo lieber Marco-Michel,

    Deinen Frust und Ärger kann ich wirklich durchaus gut verstehen und nachvollziehen. Es ist schwer einen geliebten Menschen so leiden zu sehen.Ich finde es auch ganz toll wie Du Dich für Deinen Partner einsetzt. Alle Achtung, das würde nicht jeder tun, und genau darin liegt aus meiner Sicht auch das Problem. Würden sich mehr Menschen für die Interessen und die Lobby der Gefangenen einsetzen, könnte einiges bewirkt werden. Ich persönlich bin davon überzeugt, das jeder eine zweite Chance bekommt, bin mir auch bewußt das viele nicht meine Meinung teilen.
    Noch etwas zu den Angestellten die in sollch Einrichtungen arbeiten dürfen, müssen oder sollen. Nicht jeder ist schlecht und böse! Nicht jeder möchte den Insassen oder Patienten oder wie auch immer, etwas reindrücken oder böses tun, manchmal lieber Michelle ist einfach auch das System das Problem, was die Mitarbeiter in gewisse Zwänge rein presst.
    Lieber Michelle wie gesagt, ich kann Deinen Frust, Ärger und Deine Wut, Machtlosigkeit wirklich gut nachvollziehen und würde Dir so gern helfen wenn ich könnte. Allerdings hätte ich einen Wunsch an Dich, versuche einmal Deine negativen emotionlen Gefühle bei der Bewältigung der Ungerechtigkeit einzuschränken. Denn mit negativen emotionalen Gefühlen erzeugst Du bei den anderen auch negative Gefühle sprich eine Spirale ohne Ende.
    Deine Argumente und Ausführungen sind alle richtig und korrekt, aber versuche diese Argumente in die richtige Stategie umzusetzen. Ein Bsp. nur du kannst jetzt Deinen Partner öfters besuchen. Warum? Weil Du einfach richtig und sachlich korrekt reagiert hast. Was will ich damit sagen? Hier von Schweinen, ect. zu reden hat keinen Sinn. okay, die Frage der nachgegangen werden sollte ist, warum muss Dein PArtner soviele Tabletten nehmen? Für was sind die nützlich, manchmal gibt es auch Tbl. die man wirklich braucht.Okay, sie nehmen ihn die Bilder weg, stell einen Antrag, welches Bild du schicken darfst. Die freuen sich über jeden Antrag den sie von Dir beantworten müssen. Du hast auch die Möglichkeit dich beim Gericht zubeschweren, wieso BIld eingezogen wurden.Ich es gibt viele Ansatzpunkte wo du sachlich deine Argumente vortragen kannst und die anderen ins Schwitzen bringst.

    • Rosel Zierd schreibt:

      Es kann doch nicht sein,
      so was gibt es doch nicht,
      Du machst sicher etwas falsch .

      Diese Arguemente erhöhen den Frust und lassen das Opfer noch mehr allein im Regen stehen.

      Doch! diese Erfahrungen sind wahr und reell. Und diese psychiatrischen Pfleger und Pflegerinnen sind keine antrogenen Gestalten, sondern Menschen mit einem bestimmten Charakter und einem bestimmten Verhaltensmuster.

      In der Psychiatrie und in jeder Diagnose und in jedem Gut/Schlechtachten, was ein Psychiater erstellt wird immer und immer nur das Opfer negativ dargestellt, ver-urteilt, herabgewürdigt und verleumdet – das ist fakt.

      Dieses Pflegepersonal ist in diesen Schreiben nie vorhanden – klar, der Sieger schreibt die Geschichte !
      Und der Macht-inhaber und Täter bestimmt, was Recht ist !

      Aber – es gibt immer Aktion und Re-Aktion !
      und ganz sicher ist massgeblich, wer vor und wer hinter dem Schreibtisch sitzt !!!

      Die Gleichstellungsbeauftragte der Polizei Thüringen hat in einem Vortrag erklärt: Wenn wer Pfeifen, Beschimpfungen, Rufe als Beleidigung auffasst, dann sind es Beleidigungen, auch wenn der Rufer meint, nur einen Scherz zu machen !!!
      Wenn ein Psychiatrie-Patient seine Behandlung vonseiten der Psychiater und Pfleger als Misshandlung und Folter empfindet und sich gedehmütigt fühlt, dann ist diese Be-Handlung Misshandlung und Folter !!!
      Und hier im konkreten Fall, verstoßen die auch so un-schuldigen Pfleger und Personal mal wieder eindeutig gegen das Gesetz !!!
      Warum nur versuchen Menschen zuerst den Täter zu ent-schuldigen – und solidarisieren sich nicht mit den Geschädigten ?
      Warum nur wenden sich Menschen automatisch den sogenannten Erfolgreichen zu und verachten den Geschädigten ? Das ist nicht ausversehen so, das hat konkrete psychologische anerkannte Ursachen !!!

      Aber genau diese Tatsachen machen es überhaupt erst möglich, dass Menschen ihre Schutzbefohlene foltern und misshandeln können, und dem Geschädigten wird auferlegt, den Beweis der Folter zu erbringen !!!

      Fakt ist, dass aufgrund dieser Tatsache 70 % der Folterungen, Misshandlungen nicht zur Anzeige gebracht werden !!!

      Was ganz sicher kein Kompliment für diese Kultur ist. !!!

      • Hallo Rosel,
        Ich soll mich anfreunden mir Pflegern und Ärzten so wies jemand schrieb, auf dessen Kommentar du schriebst. Oh Nein, dies wird nicht mal der Fall sein, auch wenn die Welt gleich unter geht. Es sind schon wieder neue Schweinereien dazu gekommen. In meinem Blog den ich habe, habe ich jetzt eben gerade ausführlich darüber berichtet und ich wede auch weiterhin darüber berichten. Wenn sich jemand dafür interessiert, was so hinter verschlossenen Türen vor sich geht, b.z.w. was ich selber gesehen und auch mitbekommen und teil auch selber mitgemacht habe kann sich mal einloggen in meinem Blog.

        http://www.PinznerBlog.de /Hamburg

        Ich soll meine negativen Gefühle einstellen ?? Ist ja wohl nicht dein ernst ?? Ich soll zusehen, wie mein Freund dort zwangs medikamentiert wird, soll nicht machen und mir denken; sind ja nicht alles schlecht, die Zeit geht vorbei, soll es so hin nehmen wie es ist ?? Mit sicherheit nicht, ich werde jede Aktion die sie dort anstreben genau verfolgen und soweit prüfen wie es mir möglich ist und da gegen angehen. Ich werde meinen Freund nicht alleine lassen und dazu beitragen, dass sich Sadisten an meinem Freund vergehen. Ich soll mit Psychologen darüber sprechen, warum jemand mit 7-8 verschiedenen Medikamenten vollgepumpt wird und jetzt noch eine Depotspritze abgeboten wurde ??? Mag sein das ich vielleicht anders denke, aber in diesem Fall kann ich nur sagen; zum Glück bin ich nicht dort und du nicht mein Freund !!!!
        Ich habe ebenfalls im Gefängnis gesessen, was ich alles habe mitmachen müssen und habe, dass würde keiner glauben. Natürlich steht in den Zeitungen, alles okay, wir resozialisieren sie hier usw. ja,ja, in Form von noch schärfer machen, noch mehr Schikanen, Isolationshaft, eine Tablette hier und paar Tropfen da, Psychologen die selber eine Behandlung brauchen und sich gegenüber dem Vollzug nicht durchsetzen (wollen) und auch nur in der jeweiligen JVA Anwesend sind, weil dies das Strafvollzugsgesetz vorgibt, Gewaltandrohungen, körperliche Misshandlungen in der Nacht wenn alle eingeschlossen sind, usw. und sofort.
        Diese Denkweise die du auf meinen Kommentar geschrieben hast WE (Besucher), ist genau diese Art von Denkweise die eben noch gerade so hingenommen wird um die Meinungsfreiheit nicht öffentlich in Frage zu stellen.
        Lese nicht so viel Zeitung, bzw. versuche mal eine eigene Meinung zu haben.
        Gruss hier an Rosel Zierd !!
        Mischa

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