Bedeutung und Folgen von Erkenntnissen und Wissen

Ein Wanderer kommt zu einem Eremit und fragt, wie das ist, wenn man Erkenntnisse gewinnt . . . da wirft der Eremit seinen Rucksack von der Schulter
ja und dann – was wird dann, wenn ich den Rucksack des alten Leiden und Lebens abgeworfen habe – was mache ich dann durch und mit den Erkenntnissen?
Da nahm der Eremit seinen Rucksack wieder auf seinen Rücken und ging weiter.

Was mache ich als Mutter nach diesen 6 Jahren und 3 Monaten Folter und Misshandlungen, nach Erfahrungen mit dem Nicht-Vertretungen durch Rechtsanwälte, nach den verletzenden, vernichtenden Urteilssprüchen durch Richter, nach dem Erleben der brutalen Gewalt durch Polizisten um Mitternacht in meiner Wohnung, nach dem Erkennen der Funktion und Wirken von Politiker und Psychiatrie-Erfahrenen-Vereinen – nach dem Tod und Beerdigung meines Sohnes
Wie kann ich, meine Familie weiterleben ?

Kann ich diesen Mit-Menschen verzeihen ?
Vergessen ist nicht möglich, aber wie weiterleben ?

Diese Frage stellen sich auch die meisten Psychiatrie-Überlebende – wie nach dieser gravierenden vernichtenden Erfahrung weiterleben ?

Gibt die Gesellschaft die Möglichkeit außerhalb von PsychoPillen, Betreuung und Reglementierung die Chance für ein „normales“ Leben ?

Sollten sich diese Psychiatrie-Überlebenden an diese Ellenbogen-Gesellschaft anpassen . . .

Alle Menschen sind Egoisten, jeder denkt nur an sich, nur ich denke an mich . . .

Wie kann sich ein Psychiatrie-Überlebender der gesellschaftlichen Feindseligkeit, den Vor-Urteilen, der Arroganz und Ignoranz stellen und an Kraft gewinnen anstatt aufgeben und sterben ?
Ist das Überleben außerhalb des psychiatrischen Systems überhaupt möglich ?
Wir wissen, dass die Erfahrungen in und durch die Psychiatrie von Normalsterblichen nicht akzeptiert werden, nicht anerkannt, nicht wahrgenommen, als geistige Umnachtung der Opfer oder Verleumdung abgetan wird. Und dass dies das weitere Leiden der Opfer begründet.

Wir wissen, dass die Selbsthilfegruppen von Psychiatern und Pharmalobbisten infiltiert ist. Ganz offen schreiben die Vertreter des BPE Bochum und LPE von Trilogie – also Zusammenarbeit der Opfer mit den Tätern – der Psychiater mit den Psychiatrie-Überlebenden.

Zu wieviel Tolleranz und Liebe sind unsere nächsten Mit-Menschen fähig ?

Ist es in Deutschland möglich, als Psychiatrie-Erfahrener oder Überlebender in einem einzigen Betrieb eine Anstellung zu erhalten ?
Können Psychiatrie-Überlebende lediglich mit der Behinderten-Rente, mit Hardt IV weitervegetieren immer unter Beobachtung und Kontrolle der hilflosen Helfer -Industrie ?

Ich erinnere daran, dass diese Psychiatrie-Überlebenden meist Künstler oder Genie’s sind – also über weit mehr Potential verfügen als die braven gehorsamen konditionierten und dressierten Normalos.

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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5 Antworten zu Bedeutung und Folgen von Erkenntnissen und Wissen

  1. aundckinder schreibt:

    Hallo liebe Rosel,
    zusammenarbeit der Opfer mit den Tätern???

    Diese Personen wissen sehr wohl was sie den Menschen antun.
    Es sind Sadisten und haben Spaß daran andere zu erniedrigen, einzusperren, quälen, mit Nervengift zudröhnen.

    Ich bin froh, dass ich selbst viel recherchiert hatte und mich nicht habe von ihnen einlullen lassen.
    Sie hätten mich zu einem Wrack gemacht mit ihren Medikamenten.

    Mir geht es wieder richtig gut und bin so wie früher ohne ihrer „Hilfe“ oder ihre „Mittelchen“.

    Vergessen tuhe ich nichts, was ich dort in der Psychiatrie nach meinem Suizidversuch, Aufgrund der Herausnahme meiner Kinder aus meinem Haushalt, erlebt hatte. Alle wußten von der wegnahme der Kinder. Als ob das nicht schlimm genug war, gab es von ihnen zusätzliche Schikanen und Quälerei.

    Selbst mit meinem Magengeschwür hatten sie sich Zeit gelassen, mich in einer Klinik untersuchen zu lassen.
    Erst nach 5 Wochen wurde ich ins Krankenhaus überwiesen.
    Eine Woche vor meiner Entlassung.

    Ehrlich gesagt, können sie von mir aus….in der Hölle, für ihre Taten den sie Menschen antun, schmoren.

    Viele herzliche Grüße an Dich
    Eva

  2. psyina schreibt:

    Es tut mir sehr leid für Dich.

    Ich wünsche den Tätern, eine konditionierte Schmerzzufuhr: Jedesmal, wenn sie zu unrecht handeln, furchtbare Schmerzen verspüren und wenn sie sich eines Besseren besinnen, die Schmerzen wieder aufhören. Gleichgültig, ob es Ärzte/Rechtzertreter/ ect. sind.

    Verzeihen macht wenig Sinn und Vergessen erst recht nicht! Durch diese Handlung würde ich dem Unrecht zustimmen, nichts verändern im Leben, und es würde immer gleich stinken.

    Einen Trialog gibt es eigentlich nicht, das stammt aus dem Erfindungsgeist der menschlichen Lüge. Das Wort muß wohl aus dem Boden gestampft worden sein, als der Versuch gestartet wurde, den Patient als gleichwertiges Bindeglied zwischen Angehörigen und Arzt zu stopfen, was er eigentlich immer noch nicht ist. Also ist das eine Dreier-Lüge, damit die Geister abends ruhig schlafen können.

    Der Zorn muß und darf heraus, sonst vertrocknet und schrummpelt der Geist – Trauerverarbeitung funktioniert auch nicht anders. Oftmals wird gesagt, das der Tote zwar nicht mehr auf der Welt verweilt, aber eine indirekte Verbindung zu dem Trauernden besteht und auf übersinnliche Weise eine Verbindung da ist. Energie geht nicht verloren, sagt ein Chemiker. Er steht auf dem Boden der Tatsache und ist ein sehr weiser Mann. Ich freue mich, das ich ihn kenne.

    Eine Möglichkeit, in Psychiatrien Aufklärungsarbeit zu leisten, sind Worte…also Gespräche angesagt. Gespräche bedeuten keinesfalls: die Zustimmung zu Mißhandlungen, sondern unser erklärtes Recht zur Menschenwürde. Mit dem Bewußtsein „ich denke und fühle, also bin ich“, gehe ich völlig schmerzfrei in diese Gesprächsrunde und erkämpfe das Rechte als Mensch, was uns, nach dem Grundgesetz, sowieso zusteht. Mit dem vollen Bewußtsein meiner Würde, stehe ich als indirekte Kante im Gespräch und weigere mich, als Frau „Diagnose-Träger“ den Grüß-August zu spielen, das ist im Sinne des BPE`s.

    Ich wünsche Dir, das Du Deine Arbeit weiter fortsetzen kannst, dabei hilfst Du vielen anderen Menschen in ihrer Not.

    Vielleicht hast Du Zeit, zum Psychiatrie-Totentag nach Bochum zu kommen. Er findet am 2 Oktober wieder statt, wir würden uns sehr freuen, wenn Du oder Ihr kommt.

    Ganz liebe Grüße Ina

    • AnneKremer schreibt:

      Du machst Dir doch selbst etwas vor Ina.
      Euer Verein ist doch schon lange sowohl von den Psychiatern also auch Psychologen korrumpiert und macht sich damit mitschuldig an den Psychiatrie-Opfern und -Toten.
      Was gibt es schon Schlimmeres als der Psychiatrie entronnen bei einem angeblichen Psychiatrie-Erfahrenen-Verband Hilfe zu suchen und dann feststellen zu müssen, dass der mit den Tätern unter einer Decke steckt?
      Viele zerbrechen daran endgültig seelisch.
      Euer Psychiatrie-Totentag ist doch nur noch eine zusätzliche Verhöhnung der Opfer.

      • psyina schreibt:

        Wenn ich die Einladung zum Psychiatrie-Toten-Tag zu einem falschen Moment erwähnt habe, oder allgemein als Verhöhnung verstanden wird, tut es mir sehr leid für alle Betroffene.

        Mehrere gute Freunde habe ich aufgrund der Psychiatrie verloren, mein Leben stand auf Messers-Schneide damals, daher werde ich an diesem Gedenktag teilnehmen. Wenn es danach ginge, müssten wir auch den 3ten Oktober abschaffen, oder Ostern.

        Wenn die Meinung vertreten wird, das der Verein mit der Psychiatrie unter einer Decke stehen würde, hätte der Verein kein Geldmangel. Es würde mich interessieren, wie es zu dieser Annahme kommt.
        Liebe Grüße Ina

      • AnneKremer schreibt:

        Der Verein hat Geldmangel, weil es ihm an Mitgliedern und somit Mitgliedsbeiträgen fehlt. Die meisten Psychiatrie-Erfahrenen wenden sich schon nach kurzer Zeit angeekelt wieder ab, sobald sie einen Blick hinter die Kulissen geworfen haben.
        Es ist keine Meinung, sondern steht sogar schon in der Zeitung, dass z. Bsp. die Räume der Anlaufstelle Rheinland in Köln vom LVR finanziert werden. Das ist offenene Korruption eines Betroffenen-Verbandes durch den LVR, die größte Trägerorganisaton von Psychiatrien im Rheinland. Schlimmer geht’s nimmer …
        Der Landesverband um Klaus Laupichler setzt sich mittlerweile für Zwang und Gewalt gegen Psychiatrie-Erfahrene ein.
        Oder schau Dir mal dies an, da bekommt man endgültig Brechreiz, handelte es sich doch mal um eine Lichtgestalt der Psychiatrie-Erfahrenen-Szene:
        http://www.iaapa.de/contest_dt.html

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