Die hilflosen Helfer

„die hilflosen Helfer“ von Wolfgang Schmidtbauer

über die seelische Problematik der helfenden Berufe. Dezember 2000
ISBN 3 499 19196 2, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH

Die Hilflosigkeit von Helfern entspringt ihrem überstrengen altruistischen Ideal der sozialen Hilfe. Was rigide ideale im Leben des einzelnen und im Zusammenleben von Gruppen und Völkern anrichten können, ist das Thema dieses erfolgreichen Klassikers, der nun überarbeitet und erweitert als Taschenbuchausgabe vorliegt.

1. Einleitung, Das Helfer-Syndrom
Der kranke Arzt: Statistisches Material
Depressionen und Selbstmordgefahr
Zusammenfassung

2. Zur Anthropologie des Altruismus
Soziales Teilen als Urform altruistischen Verhaltens
Vor-Geschichtliche Modelle des Helfens;
Schamanbe, Priester, Arzt

3. Narzißtische Kränkungen und narzißtische Bedürftigkeit
Der primäre Narzißmus
Die Treennung zwischen dem Selbst und den anderenb
Das abgelehnte Kind

4. Fallgeschichten

5. Die Ohnmacht des Helfers
Aggression und Wut in Helfer-Interaktionen

6. Die Helfer-Schützliung-Kollusion
Der oral-progressive Charakter (Pflegecharakter: HS Helfer)
Der oral-regressive Charakter
Das Zusammenspiel des progressiven und des regressiven oralen Charakters
Spiegelbild oder Ergänzung ?

7. Helfer untereinander
Die psychiarischen und psychotherapeutischen Schulen
Die störenden Angehörigen des Klienten
Rivalität und Schadenfreude
Die totale Institution und das Helfer-Syndrom
Die Lehrer als Helfer

8. Gegenübertragungsprobleme beim Helfer-Syndrom

9. Hilfe für Helfer – Gesichtspunkte zur Vorbeugung
und Behandlung des Helfer-Syndroms

10. Schluß: Der Ödipuskomplex einer Berufsmotivation

11. Nachgedanken zum Helfer-Syndrom
Der Psychotherapeut als Über-Helfer
Professionalisierung als Verfestigung des Helfens als Abwehr
Arbeit als Sucht
Selbsthilfe und Selbstverlust
Wer ist wessen nützlicher Idiot ?

12- Das Helfer-Thema bei Sigmund Freud

Dies ist die Gliederung der sehr zu empfehlenden Fach-Literatur.
Was auch mir ein „Aha“ verschafft hat.

Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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3 Antworten zu Die hilflosen Helfer

  1. Igelin schreibt:

    Die Psychiater verweigern in jeder Einrichtung immer wieder und mit fadenscheinigen Ausreden und Unterstellungen den Kontakt zwischen ihren Klienten und deren Angehörigen – ich verweise darauf, dass diese Werneburg, die Dipl.med. sein will – Holger im August bis Oktober in absolute Isolationshaft gesteckt hatte um ein Geständnis zu erpressen und ihn gefügig zu machen und hatte danach, gerade weil Holger große Schmerzen hatte durch den durch Gewaltanwendung der Pfleger – zersplitterten Schulterknochen – was sie wiederum als Simmulation abtat und ein halbes Jahr nicht beachtete und somit auch nicht behandeln ließ – gerade da verweigerte diese Werneburg meinem Sohn kategorisch sogar den brieflichen und telefonischen Kontakt – was ganz sicher total unmenschlich, gemein und bösartig gewertet werden muss.
    Warum: Was geht in dieser herrschsüchtigen jungen ca 30 Jahre) blonden Frau vor, die nicht größer als 1,55 ist – mir gegenüber also ein kleines Mädchen.
    Auszug aus „Die störenden Angehörigen des Klienten“ Seite 143 ff, „Jede gelingende Form sozialer Hilfe ist auch darauf angewiesen, zwischenmenschliche Beziehungen zu verbessern. Der HS Helfer gerät hier in die Gefahr, sich mit dem Klienten auf der Ebene seines eigenen – abgelehnten Kindes zu verbünden und ihm seine persönliche Lösungsmöglichkeit – die Identifizierung mit dem Über-Ich – anzubieten. Die Folge ist, dass manche von HS-Psychotherapeuten behandelte Patienten sich mit niemanden vertragen, der nicht ebenfalls eine entsprechende Therapie hinter sich gebracht hat. “
    Igelin: Diese Heilungs-Therapie besteht darin, die Beziehung zu Angehörigen aufzulösen – und damit die natürliche Abhängigkeit“ –
    was der Therapeut dadurch zu erreichen sucht, indem er/sie die Angehörigen vor dem Klienten herabsetzt. Nun kann diese/r Klient eine neue Abhängigkeit schaffen zum Therapeuten oder weitere Gespräche mit anderen Menschen sucht und so dokumentiert, dass sie/er die Abhängigkeit zum Therapeuten ablehnt oder nicht zulassen´will. /verkürzt“
    Schmidtbauer: „H und B Thomä weisen daraufhin, dass der historische Widerwille von Psychoanalytikern gegenüber dem Kontakt mit Angehörigen ihrer Analysepatienten als irrationale – überindividuelle professionelle Gegenübertragung zu deuten sei, die dazu geeignet ist, Konflikte in den Familien der Patienten zu verschärfen.
    . . . Was gewinnt der HS Helfer, wenn er seinen Klienten und dessen Angehörigen entzweit ?
    Zunächst bestätigt er sich, dass der Klient – wie er selbst als Kind – abgelehnt und schlecht behandelt wird. Dadurch kann er eine Identifizierung mit ihm herstellen, er ist ganz auf der Seite seines Klienten, auch wenn er diesen von der mitmenschlichen Umwelt isoliert. Möglicherweise ist diese Isolation dem Helfer unbewußt nicht unwillkommen, da sein schlechtes Selbstgefühl dadurch keinen deprimierenden Vergleichen ausgesetzt wird und er Äußerungen hören kann wie: „Niemand ist so freundlich zu mir wie Sie“. Endlich erlauben die störenden Angehörigen von dem sich der Klient trennen soll, eine Abfuhr von Aggressionen, die in der Helfer-Schützling-Kollusion unbedingt vermieden werden müssen. Der versteckte Allmachtsanspruch des Helfers kann befriedigt werden, wenn er die wichtigste Person im Leben des Klienten wird.
    . . . Im Hintergrund dieser Argumente steht die unverkennbare Angst, die alleinige Verfügungsgewalt über den Klienten mit anderen Personen teilen zu müssen.“ (Igelin: daher auch die Behinderung und Ablehnung des Fernstudiums für Holger) Schmidtbauer: „Die Pfleger erleben die Angehörigen als störend. Sie gefährden auf der Vernunftebene den zwanghaft-sauberen Pflegebetrieb, auf der unbewußten Ebene aber die alleinige Zuwendung und Dankbarkeit, die auf der oral-progressiven Partner der Helfer Kollusion Anspruch zu haben glaubt. Daher werden Besucher in Krankenhäusern nur wiederwillig ertragen. . . . Die Mütter und Väter sind Konkurrenten für den Helfer. Die Eltern sind nicht mit der zwanghaften, hygientischen Schulung der Schwestern und Pfleger identifiziert und werden deshalb ausgeschlossen. Sie gefährden den Anspruch auf narzißtische Allmacht und die totale Verfügung über den hilflosen Pflegling.
    Da der HS-Helfer unter einem ständigen Druck unbewußter Wut steht, diese jedoch auf gar keinen Fall dem Schützling gegenüber äußern kann, entlädt sich die Aggression zur Seite hin – gegenüber Kollgen, Vogesetzen oder den störenden Angehörigen unserer Patienten. . . .“
    Igelin: Soweit dieser Auszug, der den Leser dazu animieren sollte, dieses Broschüre zu lesen.

    Ich verweise darauf, dass die Werneburg in ihrer Stellungnahme an das Gericht geschrieben hatte, dass Holger – auf dem Bett gefesselt und mit chiatyl Z in komatöse Zustände gespritzt – die Werneburgsche Hand genommen hätte und ihr gedankt hätte für ihre Be-Handlung. . . . was ganz sicher nicht der Wahrheit entsprach – wohl aber dem Werneburgschen Bedürfnis.

    Und ich erinnere daran, dass Holger Zierd immer wieder erklärte, dass diese Pfleger und Schwestern sowie die Psychiater ein Entwicklungsniveau hätten wie „Kindergarten kleine Gruppe“.
    Irgendwann schrieb Holger auch, dass er nicht mehr als Therapeut für diese Pfleger und Psychiater fungieren wolle.
    Diese Psycho-Experten haben Holger also nur deshalb gefoltert und in komatöse Zustände gespritzt, weil er als ihr hilfloser Klient und Patient untauglich war – er war ihnen haushoch überlegen.Holger hat seine aufgepfopfte Rolle nicht gespielt. Das war „gefährlich“ für diese hilflosen Helfer. Mit der Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht war deutlich, dass ihre Felle davon schwimmen – und deshalb musste Holger sterben. Deshalb wurde er mit der schärfsten Psychodroge gespritzt, die zur Verfügung stand . . .
    armes Deutschland.

  2. Igelin schreibt:

    Schmidtbauer: Der kranke Arzt: statistisches Material Seite 17 ff

    Ärzte werden öfter in psychiatrischen Kliniken aufgenommen als sozialökonomisch vergleichbare Bevölkerungsgruppen. Ihre Selbstmordhäufigkeit ist statistisch signifikant höher als die der Durchschnittsbevölkerung. “
    Erich Fromm schrieb: dass Psychiater „wissen“ dass mit ihnen was nicht stimmt, und deshalb wählen sie diesen Beruf und weisen sich selbst lebenslänglich in die Psychiatrie ein.

    Schmidtbauer: Seite 18
    „Die innere Situation des Menschen mit Helfer-Syndrom lässt sich in einem Bild beschreiben: einverwahrlostes, hungriges Baby hinter einer prächtigen, starken Fassade. “

    Seite 19 mitte:
    „Mindestens 1 % der amerikanischen Ärzte ist rauschgiftsüchtig, was sonst in der Berufsgruppe der Akademiker außerordentlich selten ist“

    weiter unten Seite 19:
    „Das wesentliche Dilemma der oralen Persönlichkeit läßt sich aus dem Bild von der Fassade und dem Baby ableiten: Die eigenen Bedürfnisse nach narzißtischer Versorgung durch Zuwendungen und offenen Austausch von Gefühlen können nicht angemessen befriedigt werden, weil sie sich nur indirekt – durch das starre Festhalten an der Helfer-Rolle – ausdrücken. Charakteristisch für die süchtigen Ärzte war ihre Abhängigkeit von ihren Ehefrauen in bezug auf emotionale Zuwendung, verbunden mit der Unfähigkeit, eine stabile, gegenseitige Beziehung aufrechtzuerhalten. Die Fassade sagt: Verlang nichts von mir, ich muss für meine Patienten da sein“. während das Baby sagt: Ich brauche dich, du musst mich versorgen und stützen. “

    Seite 21 Depressionen und Selbstmordgefahr
    Die häufigste seelische Störung beim Helfer-Syndrom ist die Depression. die Selbstmordhäufigkeit in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe ist ein relativ brauchbarer Gradmesser des Auftretens von Depressionen, sie ist bei Ärzten in der Altersgruppe zwischen 25 und 39 Jahren mit 26 Prozent aller Todesfälle fast dreimal so hoch wie in der statistisch vergleichbaren Durchschnittsbevölkerung (9 %) . Zwischen Alkoholismus und andere Formen von Drogenabhängigkeit einerseits, der Neigung zu Selbstmordhandlungen andererseits besteht ein statistisch signifikanter Zusammenhang. Eine besonders suchtbefährdete Bevölkerungsgruppe ist auch besonders selbstmordgefährdet.“

    Holger war in keiner Weise süchtig . . . also auch nicht selbstmordgefährdet. Ganz im Gegenteil. Mit 12 Jahren hat er eine Blutkrankheit überlebt, die selbst durch Leukämie-Ärzte als tödlich bezeichnet wurden.
    Aber er war eben auch kein Patient – und kein Pillen-Schlucker. Er war ein jugendlicher hochintelligenter und vielfach talentierter Mensch mit einer Herzenswärme, wie frau sie nur selten findet.
    Er wurde ermordet, weil Normalos ihn aussortierten – er war nicht ihresgleichen, was ganz sicher ein Kompliment ist.

  3. perfekter Patient schreibt:

    Die Verbände berichten aus ihren Erfahrungen und auch Psychiatrie-Erfahrene ziehen das Fazit:

    Aus der Psychiatrie kommt nur heraus, wer die Rolle des Patienten perfekt spielt – also nur, wer die Bedürfnisse nach Abhängigkeit der hilflosen Helfer befriedigt.

    In den Psychiatrien wurde der Bock zum Gärtner gemacht. Da kann nichts Gutes bei herauskommen. Und so ist der Erfolg:
    Mehr als doppelt so viel Tode und Ermordete als Verunglückte im Straßenverkehr.
    Was für eine Bilanz – und ganz sicher nicht empfehlenswert für Menschen, die überleben wollen.

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