Korrespontenz mit dem Jobcenter

Gesendet: 7:26 Montag, 12.Dezember 2011
Betreff: Reisekosten

Sehr geehrte Frau Zierd.

bei der Antragsausgabe habe ich Sie persönlich darauf hingewiesen, sich das Vorstellungsgespräch von dem Arbeitgeber bestätigen zu lassen.

Die Angabe einer Betriebsnummer ist dafür als Nachweis leider nicht ausreichend.

Sofern kein Betriebsstempel vorhanden ist, sollte der Arbeitgeber ein Schreiben ( mit Briefkopf) aufsetzen, worin das Gespräch mit Ihnen bestätigt wird.

Bis dato liegt mir auch keine Telefon –Nummer für einen Rückruf vor.

Hiermit gebe ich Ihnen Gelegenheit mit dem Reisekostenantrag persönlich bei mir vorzusprechen, damit ich Ihre Fragen beantworten kann und wir gemeinsam eine Lösung finden.

Termin : 14. 12. 2011 um 14 Uhr im Zimmer 211 Frau W im 1. OG

Mit freundlichen Grüßen

C W-
persönliche Ansprechpartnerin /TEAM 751
03695/662482 Fax. 03695/662253

Jobcenter WAK
Erzberger Allee 12
36433 Bad Salzungen

meine Antwort:
Sehr geehrte Frau W – das war bei dem anderen Arbeitgeber auch nicht nötig.
Mein Rechtsanwalt sagt, dass die Unterschrift und die Betriebsnummer sehr wohl ausreichend ist und nicht jeder Betrieb ist ein Büro-Betrieb – obwohl ich zugebe, dass heute tatsächlich sogar ein Arbeitsloser einen Buchhalter und einen Rechtsanwalt braucht. Ob das allerdings mehr bringt -. bezweifle ich. Es ist wohl nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Ich habe hier ein Buch vom Computer-Erfinder vorliegen mit dem bezeichnenden Titel: „Mythos Computer“ Darin schreibt er, dass ein PC die Büroarbeit tatsächlich nicht effektiviert sondern nur verdoppelt. Es bleibt eine Spielerei – vor allem eine männliche Spielerei.
Ich sehe in Ihrer Forderung lediglich, dass Sie Arbeitslosen vom Grund auf misstrauen – obwohl Sie vorgeben, Ihnen dienen zu wollen und Ihnen helfen zu wollen, wieder in Arbeit zu kommen.
Nur waren alle bisherigen Maßnahmen keinesfalls erfolgreich in dieser Richtung.

Von einem Telefon-Gesprächspartner erfuhr ich folgende Geschichte:
Ein Aufschneider aus seinem Ort hat dem Arbeitsamt eine Konzeption vorgelegt wonach er einen Betrieb gründen wolle, wo er eine Frequenz vermarkten wolle, die er selbst erfand. Seinen Betriebsstempel fertigte er aus einen Kinderspiel selbst an – und die Mitarbeiter des Amtes gewährten ihm Unterstützung und die Bank gewährte im einen Kredit in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die er in den folgenden Jahren mit seiner Freundin erfolgreich verprasste.
Wir lachen immer wieder über die Dummheit und Naivität der Mitarbeiter des Amtes und der Banken.
Nur leider bezahlen diese Mitarbeiter den Schaden nicht selbst – was angebracht wäre.
Die Mitarbeiter des Amtes haben Ermessensspielraum und nutzen diesen nicht zum Vorteil und zur Arbeitsvermittlung der Arbeitslosen, wie ich selbst am eigenen Leibe erfuhr und von dem ich Ihnen berichtete.
Bisher war ich immer der Auffassung, dass Missverständnisse mit einem Gespräch durchaus geklärt werden können, habe diese Auffassung aus Erfahrung aber revidieren müssen: Gegen Dummheit und Borniertheit ist kein Kraut gewachsen. Man kann Niemanden überzeugen, der nicht überzeugt werden will.
Ich habe hier natürlich auch zahlreiche Informationen aus dem Internet über die Arbeitsweise und die Erfahrungen der Mitarbeiter der ARGE und Jobcenters, die keineswegs vertrauenserweckend sind.
Wenn Sie mit aller Gewalt Kosten sparen wollen, dann tun Sie das gescheiter – denn diese Maßnahme, in die sich mich delegieren wollen – ist auch nur ein Blöff und keineswegs geeignet, Menschen in Arbeit zu vermitteln.
Und das ist bereits die dritte Maßnahme, die ich als wirkungslos und nicht durchdacht erleben musste.
Wie Sie selbst richtig erkannt haben – waren auch meine Delegierungen in Lehrgänge nicht dazu geeignet, eine Arbeitsstelle im Wohnbereich ausfindig zu machen. Sie waren für mich nur ein Aufwand und für das Arbeitsamt ein Kostenfaktor. Ich habe im Anschluß an 2 Maßnahmen auch einen Intelligenztest absolviert, von denen ich nie weder etwas hörte oder erfuhr – also auch rausgeschmissenes Geld – und dann wollen Sie sparen an 40 Euro Fahrtkosten für ein Vorstellungsgespräch, dessen Unternehmer zwar handschriftlich die Vorstellung bestätigte, jedoch den Stempel vergaß. Ich müsste nun wieder nach Zittau fahren, um diesen Stempel hinzuzfügen zu lassen – werden Sie diese Fahrtkosten bezahlen ? Oder bezahlen Sie die Fahrtkosten und Unterbringung für eine Wohnungssuche ?
Sie haben mir für 3 Monate je 109 Euro gestrichen – damit habe ich nicht mal satt zu essen – und ganz sicher kein Geld für Vorstellungsgespräche und Bewerbungskosten. Die Armutsgrenze in Deutschland liegt bei über 900 Euro pro Monat.
Was denken Sie eigentlich, was Sie da tun ?
Es ist mir durchaus bewußt, dass Sie sich nicht ansatzweise vorstellen können, wie ihre Opfer mit den Almosen ALG II auskommen.
Ich habe keine Mutter, die mich zum Essen einläd oder die mir von ihrer Rente ein Auto bezahlt.
Trotzdem scheinen Sie immer irgendwelche Schätze zu vermuten, die eine Arbeitslose Frau und Alleinerziehende Mutter von 4 Kindern, die ständig hinter den fehlenden Unterhalt klagen musste – angesammelt haben könnte.
Auch dem Gerichtsvollzieher habe ich bereits gesagt, er solle bei der Durchsuchung meiner Wohnung bescheid geben, wenn er irgendwelche Schätze findet – ich suche schon so lange danach.
Ich bin gegenwärtig nicht mal mehr frustriert oder verbittert – ich bin nur noch maßlos traurig, dass Verständigung zwischen den Menschen überhaupt nicht mehr möglich ist und dass sich die Fronten durch einen einfachen Schreibtisch definieren.
Wie ich Ihnen bereits sagte, komme ich sehr leicht und schnell ins Gespräch mit meinen Mit-Menschen. Deshalb weiß ich sehr wohl, von was ich spreche.
Und Ihre Richtlinien – sind nicht die Rechts- und Gesetzeslage – und schon lange nicht die Menschenrechte der UN – bitte denken Sie mal darüber nach.
Die Erhöhung von ALG II ein ein Tropfen gegenüber der Preiserhöhungen allein in den letzten Wochen.
Weihnachten und Geschenke kenne ich nur vom Hören-Sagen.
Mein ganzes Leben lang konnte ich mir nicht mehr leisten als unbedingt gebraucht wurde. Und ich habe mehr gearbeitet – als Sie – dafür gebe ich Ihnen Brief und Siegel – auch wenn für die Versorgung von Kindern und den Eltern und Eigenheimbau kein Einkommen erzielt wird.
Mit meinem Antrag auf 40 Euro Fahrgeld habe ich wohl das Amt auch nicht allzusehr strapaziert – dass Sie sich so eckig anstellen. Was kostet diese Maßnahme dem Amt ? Allein der Leiter des Arbeitsamtes steckt sich monatlich 13 000 Euro in die Tasche laut dpa. Die Abgeordneten ihre fast 8000 Euro Diäten außer ihrem Gehalt und verschenken sich gegenseitig goldene Füller aufkosten des Steuerzahlers.
Und was kostet die Kriegsführung in Afganistan, obwohl nachweislich 70 % des Volkes diese Kriegsführung ablehnen . . .,
Ich habe auch über-rechnet, wieviel der Staat für die Folter, Misshandlung und Ermordung meines Sohnes bezahlte. Das sind Milliarden-Beträge.
Halten Sie ihre Mit-Menschen wirklich für so dumm,. dass Sie das nicht durchschauen ?

Nehmen Sie das nicht persönlich – wenn ich vom Amt oder vom Staat schreibe – obwohl Sie sich zum ausführenden Werkzeug machen – Wieviel Geld bekommen Sie monatlich dafür ? Und da wollen Sie mir 40 Euro Fahrgeld verweigern für ein Vorstellungsgespräch zu dem Sie mich verpflichten, damit ich ALG II bezugsberechtigt bin mit fast 62 Jahren ?!

Überlegen Sie sich mal vor dem Spiegel – ob Sie sich da nicht verrannt haben in eine Position der Rechthaberei.

Mit freundlichem Gruß
Rosel Zierd
Ing.Ök.

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Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com http://igelin.blog.de Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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2 Antworten zu Korrespontenz mit dem Jobcenter

  1. homunkoloss schreibt:

    Ich kann dich so gut verstehen! Diese bornierte Scheuklappentaktik, und man weiss einfach nicht wie man diesen Menschen die Vernunft eintrichtern soll. Manchmal wird man zumindest in Gedanken handgreiflich. Jedesmal wenn ich arbeitslos war, bin ich mit erhobenen Kopf da rein, weil die für mich da sein sollen. Nur mit dieser Einstellung klappt das. Ich meine du kriegst eine KUNDEN NUMMER, also behandelt mich gefälligst auch so.
    Lass nicht nicht unterkriegen und alles alles Gute

  2. Wir-sind-das-Volk schreibt:

    Oh Gott, einfach nur schrecklich, was du durchmachen musst!

    Erst das mit deinem Sohn und dazu noch das Jobcenter. Ich weiß, dass diese genauso Schreibtischtäter sind, wie jene die ihren Sohn umgebracht haben. Alle haben ihren Anteil daran!

    Zum Jobcenter kann ich sagen, dass du dir am besten einen Anwalt nimmst. Es kommt drauf an in welcher Region du wohnst, aber generell würde ich sagen, sind die auf einem asozialen Kurs(viel asozialer geht’s nicht!).

    Gehe nie alleine, wenn möglich zu einem Gespräch, kläre nichts telefonisch mit denen ab. Alles was sie dir sagen und wo du zweifel hast, lasse dir mit Stempel und Unterschrift bestätigen, mache immer Kopien.

    Eine EVG brauchst du nicht unterschreiben! Erst durch die EVG werden Sanktionen möglich. Auch wenn sie dir drohen das es per Verwaltungsakt kommt.

    Ich kann nur sagen, dass es Schreibtischtäter sind! Oh man, was ist das nur für eine Welt? Voller Leid und Elend! Es ist einfach Herzzerreißend zu sehen, wie wir Menschen miteinander umgehen.

    Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft, ich hoffe das du genügend Luft hast um gegen diese Windmühlen anzukommen.

    PS: Ich habe im Archiv so einiges nachgelesen, viele Briefe usw. mir fehlen für so etwas die Worte! Mein Gott, er ist ein Mensch gewesen!

    Liebe Grüße
    WsdV-Blog

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