§ 223 ff Körperverletzung und gefährliche Körperverletzung

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Gesetzesstand: 2. Januar 2011
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Übersicht StGB
Rechtsprechung zu § 224 StGB


§ 223Körperverletzung.
§ 224Gefährliche Körperverletzung.
§ 225Mißhandlung von Schutzbefohlenen.
§ 226Schwere Körperverletzung.
§ 227Körperverletzung mit Todesfolge.
§ 228Einwilligung.
§ 229Fahrlässige Körperverletzung.
§ 230Strafantrag.
§ 231Beteiligung an einer Schlägerei.
….Bisher aufgeschlagen:
§ 136a StPOStrafgesetzbuch
Besonderer Teil (§§ 80 – 358)
17. Abschnitt – Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (§§ 223 – 231)
Gliederung.§ 224
Gefährliche Körperverletzung.(1) Wer die Körperverletzung

1. durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen,
2. mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,
3. mittels eines hinterlistigen Überfalls,
4. mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder
5. mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung

begeht, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar..4 vorherige Gesetzesfassungen

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Rechtsprechung zu § 224 StGB
Rechtsprechungsübersichten:
■70 Entscheidungen zu § 224 StGB im Volltext bei
geordnet nach Relevanz oder nach Datum
■103 Entscheidungen der BGH-Strafsenate zu § 224 StGB im Volltext bei
geordnet nach Datum
Redaktionell ausgewählte Entscheidungen:
■BGH, Würgehölzer, 5.9.01
§ 265 I StPO, Hinweispflicht vor Verurteilung wegen Unterlassens (§ 13 StGB), wenn die Anklage von Tatbegehung durch Tun ausgegangen ist;
§ 274 StPO, durch Protokollberichtigung kann einer Verfahrensrüge nicht nachträglich die Tatsachengrundlage entzogen werden;
§ 224 I Nr. 5 StGB, lebensgefährdende Behandlung: objektive Eignung aus konkreten Umständen im Einzelfall;
§ 53 III Nr. 3 WaffG, § 42a Nr. 3 der 1. WaffV, zur Auslegung von § 8 I Nr. 3 der 1. WaffV

■BGH, Tritte bei Wegnahme, 28.11.00
Schuh ist nur dann ein gefährliches Werkzeug iSv § 250 II Nr. 1 StGB, wenn die Tritte im Einzelfall geeignet sind, erhebliche Verletzungen herbeizuführen (Anm.: der BGH legt die gleichen Kriterien wie bei § 224 I Nr. 2 StGB an, ungeachtet der Abgrenzungen in § 250 I StGB)

■OLG Hamm, nicht feststellbarer Schuh, 10.8.00
§ 224 I Nr. 2, Turnschuh ist i.d.R. kein gefährliches Werkzeug, auch wenn er für Tritte in das Gesicht verwendet wird

■BGH, „Abreibung“ mit Elektroschocker, 7.6.00 (NStZ 2000, 584)
§§ 20, 21 StGB, vorsätzliche „actio libera in causa“: maßgeblich ist bei Körperverletzung (§§ 223, 224 StGB) die Schuldfähigkeit im Zeitpunkt des Tatentschlusses (§ 22 StGB), wenn dieser alle Merkmale der später verwirklichten Tat umfaßte;
Änderung der „actio libera in causa“-Rechtsprechung (durch BGH, «überfahrene Grenzbeamte») gilt nur für Verkehrsstraftaten

■BGH, Messerstich gegen entwaffnetes Opfer, 13.10.99
§ 227 II: zwingende Milderung bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 213, Ausreichen eines „motivationspsychologischen Zusammenhangs“;
Strafzumessung: keine Bedeutung der gleichzeitigen Erfüllung von Qualifikationen nach § 224 bei Bestrafung nach § 227

■BGH, Turnschuh, 23.6.99 (NStZ 1999, 616)
§ 224 I Nr. 2 StGB, Turnschuh üblicher Art ist i.d.R. gefährliches Werkzeug, wenn er für Tritte in das Gesicht verwendet wird

■BGH, zu häufiges Röntgen, 3.12.97 (BGHSt 43, 306)
§ 224 I Nr. 5 StGB nF, gefährliche Körperverletzung durch medizinisch nicht indiziertes Röntgen, keine Strafbarkeit nach § 311 I Nr. 1 StGB nF (kein „Freisetzen“)

■BGH, spontaner Vergewaltigungsentschluß, 15.4.97 (NStZ-RR 1997, 292)
§§ 224 I Nr. 4, 25 II, Grenzen der sukzessiven Mittäterschaft;
§§ 177, 13, Garantenstellung aus Ingerenz setzt voraus, daß das Vorverhalten die nahe Gefahr des Eintritts des tatbestandlichen Erfolgs herbeigeführt hat

■BGH, nachträgliches Eingreifen, 31.1.97 (NStZ 1997, 336)
§ 224, sukzessiven Mittäterschaft, Umfang der Zurechnung, nichterkannte erschwerende Umstände

■BGH, Fön in der Badewanne, 5.11.96 (NStZ 1997, 123)
§§ 223, 224, Geringfügigkeit, psychische Beeinträchtigung, Vorsatz

■BGH, Aids II, 12.10.89 (BGHSt 36, 262)
§ 223a I StGB aF (§ 224 StGB nF), „lebensgefährdend“, § 229 StGB aF;
Tatsachenalternativität

■BayObLG, Aids III, 15.9.89 (NJW 1990, 131)
§ 223a I StGB af (§ 224 StGB nf), eigenverantwortliche Selbstgefährdung

■BGH, Aids I, 4.11.88 (BGHSt 36, 1)
Gesundheitsbeschädigung, § 223a I StGB af (§ 224 StGB nf), § 15, dolus eventualis

■BGH, Wand, 6.9.68 (BGHSt 22, 235)
§ 224 I Nr. 2, Gebäudewand ist kein gefährliches Werkzeug

■BGH, Haareabschneiden in der Gaststätte, 5.7.66 (NJW 1966, 1763)
§§ 223, 224, § 13, §§ 25, 27, Abgrenzung Täterschaft – Teilnahme beim unechten Unterlassungsdelikt

■BGH, gehetzter Hund, 26.2.60 (BGHSt 14, 152)
§ 223a StGB aF (§ 224 I Nr. 2 StGB nF), gefährliches Werkzeug

Literatur im Internet zu § 224 StGB
■§ 224 StGB wird im Betreuungsrecht-Lexikon BtPrax unter folgenden Stichworten zitiert:
Genehmigung der Heilbehandlung

■§ 224 StGB wird im freien Lexikon Wikipedia unter folgenden Stichworten zitiert:
Fahrlässige Körperverletzung

Gefährliche Körperverletzung

Gefährliche Körperverletzung (Deutschland)

Körperverletzung

Körperverletzung (Deutschland)

Körperverletzung mit Todesfolge

Qualifikation (Strafrecht)

Qualifizierte Straftat

Schuldhafte Infektion mit HIV

Schwere Körperverletzung

Tötung auf Verlangen

Vorsätzliche Körperverletzung

■Fügen Sie einen neuen Literaturhinweis hinzu
Querverweise
Auf § 224 StGB verweisen folgende Vorschriften:
StGB
Allgemeiner Teil
Rechtsfolgen der Tat
Maßregeln der Besserung und Sicherung
Freiheitsentziehende Maßregeln
§ 66 (Unterbringung in der Sicherungsverwahrung)
Verjährung
Verfolgungsverjährung
§ 78b (Ruhen)

Besonderer Teil
Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit
§ 227 (Körperverletzung mit Todesfolge)
Straftaten im Amt
§ 340 (Körperverletzung im Amt)
Strafprozeßordnung (StPO)
Allgemeine Vorschriften
Verhaftung und vorläufige Festnahme
§ 112a

Beteiligung des Verletzten am Verfahren
Nebenklage
§ 395
Polizeigesetz (PolG)
Das Recht der Polizei
Maßnahmen der Polizei
Weitere Verarbeitung der erhobenen personenbezogenen Daten in Dateien und Akten
§ 38 (Besondere Regelung für die Speicherung, Veränderung und Nutzung von Daten durch den Polizeivollzugsdienst)
Rechtsberatung
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Auswahl bereits beantworteter Fragen (21)
„Schwere Körperverletzung“
„Körperverletzung während eines Fußball-Punktspiels“
„Vorladungen aufgrund gefährlicher Körperverletzung“
„schwere Körperverletzung! Vom Opfer zum Beschuldigten!“
„(Gefährliche) Körperverletzung – Sehr Dringend!“.
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Über igelin

Das Foto ist nicht die Wordpress Blog-Schreiberin, sondern ihr gefolterter, misshandelter, vergifteter, verleumdeter und mit 28 Jahren in der psychiatrischer Forensik Mühlhausen / Thüringen am 27.02.2011 ermordeter Sohn Holger Zierd. Ein hochintelligenter junger Mann auf der Suche nach seinem Selbst. Beruf: Forstwirt, Verantwortlich für die Inhalte dieser Blogs: https://igelin.wordpress.com https://gesundbleibenblog.wordpress.com/ Einträge werden geschrieben und/oder ausgewählt von Rosel Zierd, Mutter des in der Forensik Mühlhausen / Thüringen Gefolterten, bei der Zwangsmedikatierung Schulterknochen gesplittert, trotzdem weiter gespritzt bis zum Tod. Verhungert, abgemagert bis auf Haut und Knochen, vergiftet in jeder Körperzelle - am 27.2.2011 ermordeten Gefangenen und Patienten Holger Zierd. Das Ökumensiche Hainich Klinikum ist Eigentum der christlichen evangelischen und katholischen Kirche . Holger fand nirgends Gehör - die ärztlichen ökonomischen Gesichtspunkte sind wichtiger als Gesetze und Menschenrecht oder Menschenwürde. Ich habe meinen Sohn an seinem 29. Geburtstag beerdigt. In die Psychiatrie wurde er eingeliefert ohne einem Menschen Schaden angetan zu haben und ohne einem Menschen auch nur ein böses Wort gesagt zu haben. Verurteilt von Psychiatern seit er die Schwelle der Psychiatrischen Klinik überschritten hatte. Da die Staatsanwaltschaft Thüringens die Ermittlung sowohl wegen Körperverletzung als auch wegen Mord und Beihilfe zum Mord nicht durchführt weil die Täter zuvor eine psychiatrische Diagnose erfunden haben, schreibe ich hier im Internet die Anklage gegen die Täter und hoffe, dass ich anderen Menschen Informationen vermitteln kann, die wir erst in 6 Jahren suchen und finden mussten. Möge Gott uns helfen. Mit der Angabe meiner vollständigen Adresse erkläre ich mich voll verantwortlich für die von mir geschriebenen und veröffentlichten Erfahrungen und Meinungen - sowie Erkenntnisse und für die Auswahl der Links und kopierten Artikel. Rosel Zierd (Mutter von Holger Zierd) Sorghofstraße 10 36433 Bad Salzungen Telefon: 03695 - 66 54 17 Handy. 0176 - 64 19 02 72 Internet: http://kabale.se Email: info@kabale.se Ich hoffe, dass meine Einträge für die Täter und Nicht-Denker unbequem sind und sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind. Für den Fall, dass diese mir meinen Sohn lebendig und gesund und munter zurück geben, wie er vor der psychiatrischen Misshandlung gewesen ist, dann werde ich meine Meinung revidieren und meine Veröffentlichungen löschen.
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Eine Antwort zu § 223 ff Körperverletzung und gefährliche Körperverletzung

  1. Igelin schreibt:

    Wir, die Angehörigen und der Untergebrachte im Strafvollzug haben 2 x Strafantrag gegen Vertreter der Klinik gestellt, der Rechtsanwalt aus Kehl einmal im Folgejahr.
    Der Herr Oberstaatsanwalt Krieg, Gerichtsgebäude Eisenacherstraße 41 Mühlhausen ist zu dem Ergebnis gekommen, dass er nicht ermitteln muss, weil der Geschädigte
    als unzurechnungsfähig und psychiatrisch Gestört diagnostiziert wurde.
    der Pflichtverteidiger Herr Ralf Dobrawa, Gotha versprach der Mutter zwar schriftlich am 28.12.09 nach seinem Mandanten in der Forensik zu sehen, weil das Personal keine Auskunft gab, dies erfolgte jedoch nicht.
    Der Generalstaatsanwalt 3 x infolge bestätigt die Entscheidung des Oberstaatsanwaltes, weil er die Rechtsgüter schützen muss.

    Gesetze stehen nur auf dem Papier und da sich die sogenannten Gesetzeshüter selbst nicht daran halten sind sie das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen.

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